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MI | 21.03 | 17:57
Schwebewanne in der neuen Wohlfühl-Oase in der City (Bild: Radisson SAS)
Neuheit
Im Schwebezustand zur Entspannung
Abschalten und entspannen - Dinge, die vielen Menschen heute schwerer fallen, als ein Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern zu führen oder fünf Kinder groß zu ziehen. Stress ist der Dauerbegleiter unserer Zeit, Fluchtmöglichkeiten immer öfter erwünscht. Die totale Entspannung verspricht eine neue Erlebniswelt in einem Wiener Nobelhotel. Der Besucher schwebt dort in körperwarmer Sole, abgeschirmt von allen Außenreizen - quasi im Schwebezustand zur Entspannung.
Floating - eine Stunde in Stille und Dunkelheit am Wasser treiben. Schwerelose Reise ins Ich
Floating heißt das neue Wundermittel gegen jede Form der Anspannung. Der Körper treibt dabei wie im Toten Meer auf der Oberfläche des Salzwassers. Ein ausgeklügeltes System verhindert, dass man an den Beckenrand der sieben Quadratmeter großen Wanne stößt.

Für eine Stunde erlebt man ein Gefühl der Schwerelosigkeit, verbunden mit Stille und Dunkelheit - fast schon wie Meditation.

Die Ausschüttung von Stresshormonen wird bei regelmäßigen Floaten verhindert, Glückshormone werden stattdessen ausgeschüttet.
Prominente Anhänger
Entwickelt wurde das Floating-Schwebebad schon in den fünfziger Jahren durch den amerikanischen Neurophysiologen John Lilly. Seither ist diese Art der Tiefenentspannung unter anderem auch unter den Bezeichnungen Samadhitank oder Isolationstank bekannt. Schauspielpromis wie beispielsweise Sabine Petzl, Andrea Eckert und Krista Stadler schwören darauf.

Klassiker für Ungeduldige
Neben dem Floating-Schwebebad werden natürlich auch Klassiker des Wohlfühlens angeboten. Massagetechniken wie das hawaiianische Lomi Lomi, indisches Ayurveda oder Shiatsu eignen sich für jene Menschen, die nicht so gern für längere Zeit still und allein mit sich im Dunkeln sind.