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Restauriert |
22.04.2006 |
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Deutscher Orden öffnet seine Schatzkammer
Eine der ältesten Kunstsammlungen Wiens ist seit Samstag wieder zugänglich. Nach einem mehrjährigen Umbau hat die Schatzkammer des Deutschen Ordens in der Singerstraße ihre Pforten wieder geöffnet.
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Wertvolle Schätze in der Schatzkammer des Deutschen Ordens. |
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Aus dem Dornröschenschlaf geweckt
Der Deutsche Orden wollte seine Schatzkammer aus dem Dornröschenschlaf wecken. Allerdings brauchte man dafür gleich drei Jahre, nicht nur, weil man mit Liebe zum Detail arbeitete, sondern weil die Ordensmitglieder das Geld für den Umbau aus der Privatschatulle nehmen mussten.
Es dürfte sich aber ausgezahlt haben. Mit Hilfe eines Architekten hat man die einst nüchternen, kahlen und langweiligen Räume in ein modernes und ansehnliches Museum verwandelt. Statt kahlen Wänden und grauem Spannteppich umgeben kräftige Pastellfarben die kostbaren Schätze.
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Architektonische Neugestaltung
"Ich will zum Verweilen einladen und zur genaueren Betrachtung anregen", so der Ordensangehörige Paul Drobec, der die Renovierungsarbeiten genauestens verfolgte.
Man habe sich an den Vorgaben des Bundesdenkmalamtes orientiert. Durch gezielte Aufstellung der Vitrinen in der Raummitte soll verhindert werden, dass die Besucher schnurstracks durchmaschieren, so Dobrec
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Deutscher Orden seit 800 Jahren beim Dom
 1190 wurde der Deutsche Orden als einer der drei größten deutschen Ritterorden und als Hospitalbruderschaft gegründet. Vor 800 Jahren wurde das Haus nahe des Stephansdoms bezogen.
1929 wurde die Bezeichung Ritterorden abgelegt. Seither wird der Orden als ein geistlicher mit pastoralem, sozial-caritativem Engagement geführt.
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 Evangeliar aus dem Jahre 1325. |
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Kostbare Schätze
Als besonderer Schatz der Sammlung gilt das Evangeliar aus dem Jahre 1325. Nun soll das aus Wr. Neustadt stammende Evangeliar ein halbes Jahr lang in der Schatzkammer ausgestellt werden.
Im mittleren Raum befinden sich Prunkgefäße aus edlem Stein, kostbare Gold- und Silberschmiedarbeiten, sowie Prunkwaffen aus der Kunstkammer des Hochmeisters Erzherzog Maximilian III. von 1600.
Auch eine Tischuhr aus dem Jahr 1640 sowie zahlreiche Münzen und Siegel zieren die neu gestalteten Räume in der Singerstraße.
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Service
Schatzkammer und Museum des Deutschen Ordens, Singerstraße 7, Stiege I, 2. Stock. Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag und Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr, Mittwoch und Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr.
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wien.ORF.at; 14.4.06
Mehr als ein Jahr hat die Restaurierung der acht lebensgroßen metallenen Figuren gedauert. Nun sind die acht Gesellen des Hephaistos wieder an ihrem Platz und zieren die historischen Dampfschornsteine des Parlaments.
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wien.ORF.at; 13.4.06
Die bereits stark beschädigte Fassade der Volksoper wird in der Sommerpause saniert. Kunststaatssekretär Franz Morak (ÖVP) hat die Finanzierung zugesagt. Die Höhe der Kosten wird noch überprüft.
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wien.ORF.at; 16.4.06
In Wien werden derzeit zahlreiche Kirchen restauriert. Neben den Dauerbaustellen wie Stephansdom und Votivkirche wird auch an der Karlskirche gearbeitet. Die Kosten teilen sich Bund, Stadt Wien und die Pfarrgemeinden.
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