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Studie |
23.05.2006 |
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Handymasten schlecht fürs Wohlbefinden
Handymasten können messbare Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben: Kopfweh, Müdigkeit und Schwierigkeiten mit der Konzentration können die Folge sein. Das hat eine Studie des Instituts für Umwelthygiene ergeben.
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Einflüsse auf Beschwerden gemessen
Die Studie wurde kürzlich im umweltmedizinischen Fachmagazin "OEM" publiziert. Erstellt wurde sie am Institut für Umwelthygiene der Universität Wien.
"Wir haben Einflüsse auf Beschwerden wie Kopfweh oder Konzentrationsstörungen gemessen, die mit der Intensität der Strahlung ansteigen", sagte Mitautor Hans-Peter Hutter. Auswirkungen auf den Schlaf wurden nicht festgestellt.
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336 Befragte in Wien und Kärnten
Für die im Jahr 2002 durchgeführte Studie wurden neben einer Befragung von 336 Personen in Wien und Kärnten auch Kurzzeitmessungen der Belastung in deren Wohngebieten durchgeführt.
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FMK von Studie nicht überzeugt
Kritik zur Studie kommt vom Forum Mobilkommunikation (FMK), der Interessensvertretung der Branche. Deren Sprecher ortet "fragwürdige Methoden" in der Studie.
Unklar sei, wie die befragten Menschen ausgewählt wurden. Auch seien andere Quellen wie Radio- und Fernsehstrahlen sowie Auswirkungen von Autobahnen, Hochspannungsleitungen und dergleichen nicht erfasst.
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Einwände zurückgewiesen
Hutter wies die Einwände zurück: "Wir haben sehr wohl möglichst viele Störfaktoren, von Luftschadstoffen bis zu elektromagnetischen Feldern, berücksichtigt. Die Studie wurde vor der Publikation auch von sieben Gutachtern geprüft. Die Einwände des FMK lassen mich daher ruhig schlafen."
Ihm sei klar, so Hutter weiter, dass die Studie Grenzen habe. Dennoch sei ersichtlich, dass die Auswirkungen ein Problem darstellten. Hutter forderte, neue Masten sorgfältiger zu errichten.
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wien.ORF.at; 28.10.05
In Niederösterreich werden Handymasten in Zukunft teilweise von mehreren Mobilfunkbetreibern genutzt. In Wien ist das auf Grund der dichten Verbauung nicht möglich.
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