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MI | 11.04.2012
Bild: Mahler
WIENER ZEICHNER
"Comic-Oscar" für Nicolas Mahler
Für das beste deutschsprachige Comic-Album des Jahres hat der Wiener Zeichner Nicolas Mahler den "Max-und-Moritz-Preis" gewonnen. Die im deutschen Erlangen verliehene Auszeichnung gilt als "Oscar" der Comic-Szene.
Bild: Mahler Prämiertes "Unbehagen"
Den Preis bekam Mahler für sein jüngstes Album "Das Unbehagen". Auf der Homepage des Comic-Salons wurde er als "künstlerischer, bisweilen poetischer Minimalist" mit "stets originellem, oft intellektuellem und fast immer skurrilem Humor" gepriesen.

In Österreich machte sich Mahler neben seinen eigenen Alben und Büchern unter anderem mit Cartoons für "Presse", "Standard", "Auto-Revue" und comics.ORF.at einen Namen. Gemeinsam mit den Wiener Zeichnern Heinz Wolf und Rudi Klein kuratiert er außerdem das "Kabinett für Wort und Bild" im Wiener Museumsquartier.
Im Ausland gefeiert
Der bereits vielfach prämierte Schöpfer der "wahrscheinlich reduziertesten Comic-Strips der Welt" sei die Ausnahme unter den Cartoonisten, so die Jury; auch, weil er im gesamten französischsprachigen Raum bekannter sei als im deutschsprachigen - und selbst in Deutschland geschätzter als in seiner Heimat Österreich.
Die weiteren Preise
Außerdem wurde der Zeichner Volker Reiche als bester deutschsprachiger Comic-Künstler ausgezeichnet. Als bester internationaler Comic wurde "Die Unschuldigen" von Gipi ausgezeichnet, als bester Strip "Doonesbury" von Gary Trudeau.

Einen Spezialpreis sprach die Jury dem Zeichner Ralf König für seinen zeichnerisch-satirischen Kommentar zum Streit um die Mohammed-Karikaturen zu. Jacques Tardi erhielt den Sonderpreis für sein Lebenswerk.
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