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MO | 13.02.2012
Sperre (Bild: APA)
Bush-Besuch
Verkehrschaos in City ausgeblieben
Trotz vieler Sperren ist es zumindest tagsüber wegen des Besuchs von US-Präsident George W. Bush nicht zum befürchteten Verkehrschaos gekommen. Erst am Abend gab es gröbere Behinderungen. Mittlerweile wurden alle Sperren aufgehoben.
Demos sorgten für Staus am frühen Abend in der Innenstadt
Staus am frühen Abend
Vor allem am späten Nachmittag sorgten die Demos auf der Inneren Mariahilfer Straße, der 2er-Linie sowie der Burggasse - Neubaugasse - Florianigasse - Skodagasse - Alser Straße für Verzögerungen. Während tagsüber verkehrstechnisch alles ohne gröbere Probleme verlief, mussten die Autofahrer am Abend viel Geduld haben.

Auch auf der A4 herrschte Chaos. Sie wurde wegen der Rückfahrt von US-Präsident Bush zum Flughafen gesperrt, es kam zu umfangreichen Staus.

Kurz zuvor hatte es noch Lob von den Autofahrerklubs gegeben: Wiens Autofahrer hielten sich an die Empfehlungen, blieben zu Hause oder benützten die öffentlichen Verkehrsmittel, hieß es.
Die gesperrten Zonen
Durchgehend waren am Mittwoch die Lothringer Straße (B1) zwischen Stadtpark und Lisztstraße, der Heumarkt zwischen Marokkanergasse und Reisnerstraße und die Johannesgasse zwischen Am Heumarkt und Kantgasse gesperrt.

Der Ring war am Vormittag und am Nachmittag mehrmals kurzfristig nicht befahrbar.
Kaum verärgerte Fahrgäste bei den Wiener Linien.
Vor allem Ringlinien betroffen
Ein "großes Kompliment" machte Wiener Linien-Sprecher Johann Ehrengruber den "Öffi"-Benützern. Es habe keine negativen Überraschungen oder verärgerte Menschen in gegeben.

Am meisten betroffen vom EU-USA-Gipfel waren die Ringlinien 1 und 2 sowie jene Linien, die den Ring zumindest teilweise berühren - wie etwa J, D, 43, 44, 65, 71 oder der 59A.

Die Ring-Stationen bei der Oper, am Schwarzenbergplatz und bei der Weihburggasse wurden ganztägig "durchfahren", soll heißen: Dort hat keine einzige Bim angehalten.
So genannte Kurzführungen gab es auf Grund von Demonstrationen bei der Linie 5, dem 13A sowie dem J. Am Stephansplatz war der U-Bahn-Aufgang zum Haas-Haus temporär gesperrt, die anderen beiden aber ständig geöffnet.
Verkehrsschild Halte- und Parkverbot (Bild: APA)
Die Innenstadt wurde auch für Pkws zur Sperrzone.
Schüttelstraße: 1.000 gesperrte Parkpläte
Aber auch das Auto stehen zu lassen war am Mittwoch nicht einfach: Rund 2.500 Parkplätze wurden gesperrt, davon alleine fast 1.000 in der Schüttelstraße, Leopoldstadt.

Wer sich nicht an ein Halteverbot hielt, musste bis zu 72 Euro bezahlen. Außerdem musste das Auto von einem der Abschleppplätze abgeholt werden. Das Abschleppen kostete zusätzliche 162 Euro.

Wer schon auf dem Parkplatz stand, als die Schilder aufgestellt wurden, wurde auch abgeschleppt, musste aber zumindest nichts bezahlen.
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