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MO | 13.02.2012
Arbeitsmarkt (Bild: APA / Günther Artinger)
Studie
Wirtschaft kann von Migranten profitieren
Sprach- und Landeskenntnisse von Süd- und Osteuropa - dadurch kann die Wiener Wirtschaft von Zuwanderern profitieren. Das geht aus einer im Auftrag der Stadt Wien durchgeführten Studie hervor.
Wiener Wirtschaft kann von Sprach- und Landeskenntnissen profitieren
Wichtig für Kontakte
In Wien leben rund 200.000 Personen im erwerbsfähigen Alter mit Migrationshintergrund aus Ost- und Südosteuropa. Viele von ihnen seien vor allem für jene Firmen unverzichtbar, die Kontakte nach Süd- und Osteuropa haben oder dort sogar Filialen gründen wollen, so die Studie.

Möglichkeiten gebe es im Sachgüterbereich, aber auch beim Außenhandel mit Dienstleistungen und bei den Direktinvestitionen.
Die wichtigsten Länder im Warentausch sind laut der Studie Ungarn, Tschechien und die Slowakei, Slowenien, Rumänien, Kroatien und die Türkei.
Unterstützung für Zuwanderer
Die Stadt bietet für Zuwanderer spezielle Jobbörsen und Weiterbildungskurse an. Die Unterstützung bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen und Qualifikationen soll zudem ausgebaut werden.

Damit soll laut Integrationsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) verhindert werden, dass eine im Ausland diplomierte Krankenschwester in Österreich als Putzfrau arbeiten muss.
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