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Familientragödien |
02.08.2006 |
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Kinder als stumme Zeugen von Gewalt
Gleich zwei Wiener Familientragödien haben in den vergangenen Tagen traurige Schlagzeilen gemacht. In beiden Fällen waren Kinder die stummen Zeugen familiärer Gewalt. Sie müssen mit den schrecklichen Bildern weiterleben.
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Gewalt in der Familie ist leider Alltag. Fast 3.200 Fälle waren 2005 in Wien aktenkundig. |
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Trauerarbeit mit Therapeuten
Schock, Trauer und Angst - mit diesen Gefühlen bleiben die Kindern nach den Bluttaten zurück. Am Sonntag waren es zwei Mädchen, die mitansehen mussten, wie ihr Vater die Mutter erstach. Am Montag waren zwei Buben Zeugen eines Mordversuches an der Mutter.
Damit Kinder das Erlebte jemals verarbeiten können, muss ihnen professionell geholfen werden. Die Trauerarbeit muss mit Hilfe von Psychotherapeuten beginnen, so Experten.
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Die Situation verschärft sich dabei noch zusätzlich, wenn wie in den jüngsten Fällen der Gewalttäter aus der Familie kommt.
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Jugendamt verantwortlich
In weiterer Folge kümmern sich Sozialarbeiter des Jugendamtes um die Kinder. Prinzipiell ist es laut Jugendamt am besten, wenn die Kinder in der eigenen Familie oder bei Bekannten bleiben können.
Wenn das nicht geht, werden die Kinder in Krisenzentren und später bei Pflegefamilien oder sozialpädagogischen Einrichtungen der Stadt Wien untergebracht.
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wien.ORF.at; 1.8.2006
Ein 37-jähriger Mann stach am Montag nach einem Streit mehrmals auf seine 34-jährige Ehefrau ein. Sie überlebte schwer verletzt. So wie bei dem Fall von Sonntag in Simmering mussten auch hier die Kinder die Tat mitansehen.
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31.7.2006
Der Mord vom Montag an einer zweifachen Mutter löste wieder eine Diskussion über Gewalt in der Familie aus. Das Opfer versuchte zuletzt ein dauerhaftes Betretungsverbot zu erwirken. Das wurde vom Gericht aber abgelehnt.
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