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MI | 11.04.2012
Videoüberwachung (Bild: ORF)
Innenstadt
Polizei mit Videoüberwachung zufrieden
Seit einem Jahr wird der Karlsplatz und der Schwedenplatz per Video überwacht. Mit Erfolg, so die Polizei. Vor allem am Schwedenplatz seien Taschendiebe und Drogendealer verschwunden.
Die Polizei zieht nach einem Jahr Videoüberwachung Bilanz.
Drogenhandel am Karlsplatz
Für die Exekutive hat die Videoüberwachung Sinn. Am Schwedenplatz gibt es laut Peter Goldgruber von der Wiener Polizei so gut wie keine Kriminalität mehr. Anders am Karlsplatz: Hier wird vor den Linsen der Kameras gedealt.

Allerdings wird das Material zur Beweissicherung verwendet. "Wir haben zur Aufklärung von Sachverhalten schon einige Auswertungen: im Bereich des Karlsplatz cirka einmal in der Woche einen Fall, wo eine Aufzeichnung ausgewertet wird, weil sie als Beweismittel benötigt wird", so Golgruber.
Westbahnhof als nächster Einsatzort?
Überlegt wird jetzt auch der Einsatz von Kameras am Westbahnhof. Die ÖBB bestätigen die Planung, allerdings sei derzeit noch nichts spruchreif.
Schutzzonen werden geprüft
Geprüft wird laut Goldgruber in den ersten Schulwochen auch, ob es wieder eine Schutzzone bei der evangelischen Schule am Karlsplatz und der Diefenbachgasse im 15. Bezirk geben soll.

Diese Schutzzonen sind umstritten. Laut einer Studie des Fonds Soziales Wien würden sie das Problem nur verdrängen und nicht lösen.
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