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MI | 11.04.2012
Filiale der Erste Bank in der Mariahilfer Straße 121 (Bild: APA)
Mariahilf
Bankräuber schossen auf Verfolger
Nach einem Bankraub auf der Mariahilfer Straße haben Mittwochfrüh zwei Männer auf ihren Verfolger geschossen. Der Radfahrer blieb unverletzt und sprach mit "Wien heute" über die Schrecksekunden.
Projektil blieb in einem Auto stecken (Bild: APA) Schüsse nach Überfall
Tatort war die Filiale der Erste Bank in der Mariahilfer Straße 121 in Wien-Mariahilf. Zwei Männer stürmten in die Bank und konnten mit einem nicht bekannten Geldbetrag wieder flüchten. Laut Angaben einer Angestellten hatte einer der Räuber loses Bargeld in der Hand.

Ein couragierter Radfahrer, der Zeuge des Überfalls wurde, wollte die Täter offenbar verfolgen, so die Polizei. Die Bankräuber bemerkten allerdings ihren Verfolger, einer von ihnen schoss daraufhin auf den Mann. Der Radfahrer wurde nicht getroffen, er blieb unverletzt.
Projektil traf parkendes Auto
Das Projektil blieb in einem Auto stecken. Das geparkte Auto wurde von der Seite der Heckscheibe bis zur Frontscheibe direkt über dem Fahrersitz durchschossen.
Radfahrer versuchte Bankräuber zu verfolgen (Bild: ORF) Radfahrer "unheimlich geschreckt"
In einem Interview mit "Wien heute" sagte der Radfahrer über den Augenblick, als auf ihn geschossen wurde: "Ich hab' mich natürlich unheimlich geschreckt und bin gleich in Deckung gegangen zwischen den Autos und habe gewartet, bis die Polizei kommt, beziehungsweise die sind dann weitergeflüchtet."
Fluchtauto in der Nähe des Tatorts gefunden.
Keine Spur von den Tätern
Die Täter setzten ihre Flucht zu Fuß zur Liniengasse fort. Dort stiegen sie in ein Auto und verschwanden. Das Fluchtauto wurde in der Nähe des Tatorts gefunden. Die Fahndung nach ihnen läuft weiter.

Die Bankangestellte beschrieb einen der Täter als 20 bis 23 Jahre alt. Er trug einen dunkelblauen Kapuzenpulli, Jeans und Turnschuhe.
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