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20.09.2006 |
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Neue Ambulanz für Schönheitspsychologie
In der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien-Landstraße soll eine "Ambulanz für Schönheitspsychologie" entstehen. Denn jeder Zweite sei nach der Operation - noch immer - unzufrieden, hieß es.
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Ängste, Erwartungshaltungen und Unsicherheiten vor Schönheits-OPs abklären |
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Begleitung bei Entscheidungsfindung
"Die Menschen kommen oft sehr zwiespältig zu uns und sind sich nicht sicher, ob sie eine Operation überhaupt wollen", sagte der ärztlicher Leiter der Ambulanz und plastische Chirurg Artur Worseg. In der neuen Einrichtung sollen Patienten in ihrer Entscheidungsfindung begleitet werden.
Ängste, Erwartungshaltungen und Unsicherheiten sollen im Vorfeld abgeklärt werden. Die Motivation müsse "von innen heraus" kommen, so die Psychologin Barbara Habinger, die die Betreuung bei Schönheits-OPs zu ihrem Schwerpunkt gemacht hat.
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Nach Typ verändernden Eingriffen, wie Nasen- oder Brust-Korrekturen, will Ambulanzleiterin Habinger Patienten bei der Gewöhnung an das neue Aussehen unterstützen. Auch Betreuung nach missglückten Operationen will man anbieten.
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Patienten müssen besser beraten werden. |
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Depressionen statt mehr Selbstbewusstsein
Nach einem plastischen Eingriff sei erfahrungsgemäß jeder Zweite unzufrieden: Stimmungsveränderungen, Depressionen, Angstzustände, soziale Isolation oder etwa Rückzug aus einer Partnerschaft seien häufig beobachtete Folgen, so Habinger.
Langfristig stellen sich diese Gefühle bei fünf Prozent der Patienten ein, sagte auch Worseg. Das seien jene fünf Prozent, die im Vorfeld ausgefiltert werden hätten können, meinte der Chirurg.
Laut Worseg und Habinger sei die "Ambulanz für Schönheitspsychologie" ein in Mitteleuropa einzigartiges Angebot.
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science.ORF.at; 16.5.06
Die Zahl der Menschen, die mit kosmetischen und operativen Methoden möglichst lange jung und schön aussehen wollen, steigt enorm an. Rund 40.000 Österreicher - davon 90 Prozent Frauen - legen sich pro Jahr unter das Messer des Schönheitschirurgen.
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