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Nur ein Scherz |
23.10.2006 |
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Bombendrohung bei AUA-Flieger
Eine AUA-Maschine musste Ende Oktober wegen einer Bombendrohung umkehren und wieder auf dem Flughafen Wien landen. Wie die "Kronen Zeitung" berichtete, handelte es sich offenbar um einen Scherz. Ein Mann wurde angezeigt.
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AUA-Maschine musste wegen Bombendrohung umkehren. |
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120 Passagiere mussten zurück nach Wien
Betroffen war der Flug OS 127 am 21. Oktober von Wien nach Frankfurt. Auf dem Wiener Flughafen ging eine telefonische Bombendrohung ein. Mit der Aussage "There is a bomb on flight OS 127" versetzte ein Mann das Personal in Alarmbereitschaft.
Die Drohung wurde ernst genommen, der Pilot informiert. Der schon gestartete Airbus mit etwa 120 Passagieren an Bord drehte um und flog zurück nach Wien.
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Flieger durchsucht - keine Bombe
Die Maschine wurde durchsucht, aber keine Bombe gefunden, woraufhin der Flieger mit zwei Stunden Verspätung erneut Richtung Frankfurt startete.
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Alkoholisiert beim Flughafen angerufen. |
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Grund war eine Wette
Währenddessen wurde die Polizei aktiv. Bei der Fahndung nach dem Täter stieß man auf einen deutschen Geschäftsmann. Er hatte von einem Wiener Hotel aus angerufen. Wie die Polizei bestätigte, soll es sich bei der Drohung um einen Scherz gehandelt haben.
Der alkoholisierte Mann soll mit einem anderen gewettet haben, dieser werde nicht nach Frankfurt fliegen. Der 28-jähriger Unternehmer und ein 34-jähriger Wirtschaftsprüfer, beide aus Deutschland, dürften zufällig in Wien aufeinander getroffen sein, berichtete die Polizei.
Sie hätten daraufhin bei einem Trinkgelage einen feucht-fröhlichen Samstagnachmittag verbracht. Der 34-Jährige verschob seinen Heimflug zwei Mal, wollte am Abend dann aber endgültig seine Heimreise antreten.
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Sein Saufkumpan wollte das verhindern und drohte ihm: "Ich wett' mit dir, du fliegst nicht heim." Der Wirtschaftsprüfer ließ sich davon nicht beirren und fuhr zum Flughafen.
Der im Hotel zurückgebliebene Deutsche wollte sich damit nicht zufrieden geben. Mehrmals rief er die AUA an und bat, den Mann nicht an Bord zu lassen - ohne Erfolg. Erst mit der Bombendrohung erreichte er sein Ziel.
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Zumindest droht eine Schadenersatzklage der AUA. |
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Gab Namen und Telefonnummer an
Die Polizei kam dem "gefährlichen Terroristen" schnell auf die Schliche: Der betrunkene Scherzbold hatte bei den Anrufen nämlich seinen eigenen und den Namen seines Freundes sowie die Telefonnummer angegeben. Durch die Befragung des deutschen Fluggastes wurde die Geschichte rasch aufgeklärt.
Bei der Ankunft der Polizei im Hotel schlief der Deutsche bereits friedlich seinen Rausch aus. Er dürfte bei den Anrufen etwa 2,5 Promille Alkohol im Blut gehabt haben, so die Berechnungen der Ärzte.
Der Verdächtige wurde auf freiem Fuß angezeigt. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft - und eine Schadenersatzklage der AUA.
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wien.ORF.at; 6.7.06
Eine AUA-Maschine musste auf dem Weg nach Salzburg in Wien notlanden. Der Grund war eine fehlerhafte Rauchwarnung.
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