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DI | 14.02.2012
Ottakringer-Chef Sigi Menz. (Bild: APA)
Etiketten
Ottakringer gegen Brüsseler "Entmündigung"
Mit speziellen Etiketten will die Ottakringer Brauerei ihre Bierflaschen zieren, sollten Pläne umgesetzt werden, mit denen die EU-Kommission Alkoholmissbrauch bekämpfen will.
Eigene Hinweise gegen Einschränkungen
"Hinweis der Ottakringer Brauerei. Überreglementierung und Einschränkungen gefährden Frische und Freiheit. Herzlicher Hinweis auch für EU-Beamte: Bloss nicht!"

Dieser und ähnliche Texte könnten auf den Bierflaschen prangen, sollten die Pläne der Kommission tatsächlich umgesetzt werden, hieß es in einer Aussendung der Brauerei.
"Weit übers Ziel geschossen"
"Verantwortung ist wichtig, aber hier wird weit übers Ziel geschossen", meinte Brauerei-Chef Sigi Menz. Er will die Etiketten auf den Rückseiten aller Blopp-Mehrwegflaschen "als demokratischen Akt gegen Behördenwillkür und die Entmündigung der Menschen" anbringen.
Flaschenetiketten mit Warnhinweisen
Den EU-Plänen zu Folge könnten Bier- und Weinflaschen künftig mit Warnhinweisen versehen werden, die denen auf Zigarettenschachteln ähneln. Außerdem wird in Brüssel ein Werbeverbot für Alkohol diskutiert.
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