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Therapie |
03.11.2006 |
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Kleines Glücksspiel schafft große Probleme
Mehr Therapieplätze für Spielsüchtige und bessere Kontrollen von Jugendlichen haben die Wiener Grünen und die Hilfsberatung für Spielsüchtige gefordert. Rund 28.000 Wiener gelten als spielsüchtig.
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Oft verdrängtes Problem
Die Wiener Grünen und die Beratungsstelle für Spieler und Angehörige haben gemeinsam auf das oft verdrängte Problem der Spielsucht aufmerksam gemacht. Beide kritisieren die Stadtregierung, sie helfe den Spielsüchtigen zu wenig.
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Jugendliche und das "kleine Glücksspiel"
28.000 Wiener sind seriösen Schätzungen zu Folge spielsüchtig. Vermutlich rund 40 Prozent von ihnen haben mit dem Glücksspiel illegalerweise vor ihrem 18. Geburtstag begonnen.
Den Anfang bildet meistens das so genannte "kleine Glücksspiel", also Münzautomaten, die überall in der Stadt in Lokalen zu finden sind.
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Ausweiskontrollen und mehr Therapieplätze
Psychiater Peter Berger von der Hilfsberatungsstelle für Spielsüchtige: "Es ist gerade das jugendliche Alter eine sensible Periode. Daher wäre es wichtig, dass hier rigoroser vorgegangen wird." Eine Möglichkeit wären rigorosere Ausweiskontrollen in den Spiellokalen.
Der Grüne Stadtrat David Ellensohn unterstützt diese Forderung genauso wie den Wunsch nach mehr Therapieplätzen für Spielsüchtige: "Weil sonst ist es ein bisschen wie 'Geh in die Therapie, aber wir haben keinen Platz' - auf gut Deutsch: 'Ich schicke dich zum Salzamt'."
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Automaten bringen 34 Mio. Euro
Finanzieren soll die Stadtregierung die Therapieplätze mit jenem Steuergeld, welches durch die Spielautomaten jedes Jahr eingespielt wird. Und das sollen immerhin mindestens 34 Millionen Euro im Jahr sein.
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40 Prozent der Spielsüchtigen unter 18
Alarmierende Zahlen über die Spielsucht nennen die Anonymen Spieler Salzburg: 40 Prozent der Süchtigen seien unter 18, vier bis fünf Prozent sogar unter 16.
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