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Analyse |
13.12.2006 |
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S1 "Koralmbahn der Straße"
"Die S1 ist die Koralmbahn der Straße." Der Verkehrsplaner Reinhard Seiß hat eine im Auftrag von Global 2000 erstellte Studie zur geplanten Nordostumfahrung durch die Lobau präsentiert.
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Umfahrung lässt Speckgürtel wachsen
Der Bau der Umfahrungsstraße schädigt die Kernstadt Wien und bringt mehr Autoverkehr mit sich. Das ist das Resümee der Studie des Verkehrsplaners Reinhard Seiß.
Seiß, der auch Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung ist, sagte Es gehe bei der S1 um mehr als nur die Lobau: "Wien stehe vor der Weichenstellung, die Kernstadt zu stärken, oder den umliegenden Speckgürtel".
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Wien zur Seite gedrängt
Laut Seiß zeichnet sich bereits jetzt ab, dass der Speckgürtel autonom werde. Dessen Bewohner würden im Norden arbeiten, im Osten wohnen und im Süden einkaufen – ohne das dicht besiedelte Gebiet in der Mitte in Anspruch zu nehmen.
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S1 "Koralmbahn der Straße"
Die zuständigen Politiker würden aus Angst vor der Autofahrerlobby agieren und auch aus "Futterneid" um die Verkehrsbudgets für die einzelnen Bundesländer. "Die Koralmbahn auf die Straße umgelegt heißt S1", so Seiß.
Er erneuerte die Forderung an Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), mit den Umweltorganisationen in den Dialog zu treten. Die bisherige Gesprächsverweigerung zeuge von einem eklatanten Argumentationsproblem auf Seiten der Politik.
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wien.ORF.at
In der Lobau protestieren Umweltschützer gegen den Bau einer Autobahn, während die Politik auf dem Projekt beharrt.
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