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Klage |
16.12.2006 |
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Lobau-Besetzer sollen 500.000 Euro zahlen
Im Konflikt um den Lobau-Tunnel macht die ASFINAG nun ernst mit der angekündigten Klage: Fünf Umweltschutzorganisationen, die Probebohrungen verhindern, werden auf 500.000 Euro Schadenersatz geklagt.
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Die Umweltschützer wollen trotz Klage weitermachen. |
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Jeweils auf 103.000 Euro verklagt
Noch liegen die ASFINAG-Klagen beim Rechts-anwalt. Nächste Woche wird man sie beim Bezirksgericht Donaustadt einbringen.
Die fünf Umweltschutzorganisationen Greenpeace, Global 2000, Virus, Rettet die Lobau und die Bürgerinitiative gegen die Nordostdurchfahrung BIGNOT werden auf jeweils 103.000 Euro Schadenersatz geklagt: Insgesamt also über eine halbe Million Euro.
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Lange Stehzeiten der Bohrmaschinen
Dieser Betrag komme durch die Stehzeiten der Bohrmaschinen seit Ende November zustande, sagt die Asfinag.
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Die Höhe der Schadenersatzforderung ist für die Umweltschützer unverständlich. |
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Aktivisten lassen sich nicht abschrecken
Die betroffenen Umweltschutzorganisationen wehren sich gegen diesen "Einschüchterungsversuch". Man könne die Höhe der Forderung nicht nachvollziehen.
Vorsorglich wurde ein Rechtshilfefonds gegründet, für den Spenden gesammelt werden. Eines betonten die Umwelt-Aktivisten: Man lasse sich von der Klage nicht aus der Au vertreiben. Die Besetzung werde fortgesetzt.
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wien.ORF.at; 15.12.06
Die Umweltschützer in der Lobau wappnen sich gegen rechtliche Schritte der ASFINAG oder der Stadt Wien. Sie haben einen Rechtshilfefonds gegründet, um geklagte Aktivisten zu unterstützen
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