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Stephansdom |
14.03.2007 |
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Kardinal-König-Preis für Bartholomaios I.
Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. hat am Dienstag im Rahmen einer Messe im Stephansdom den Kardinal-König-Preis erhalten. Der Patriarch ist derzeit zu einem fünftägigen Staatsbesuch in Österreich.
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Bartholomaios I. würdigte Wiens Rolle als Brücke zwischen Ost- und Westkirche. |
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"Keine Alternative zur Ökumene"
Die Brückenfunktion Wiens zwischen Ost- und Westkirche hob Bartholomaios I. in seiner Dankesrede besonders hervor. Das sei vor allem auf das Engagement von Kardinal Franz König zurückzuführen, dessen "Geist nicht ausgelöscht ist, sondern weiter existiert".
Zwar sei die "Aufspaltung der Christenheit nicht positiv", aber "zur Ökumene gibt es keine Alternative", so Bartholomaios I. Die Ökumene sei die einzige Möglichkeit der christlichen Kirchen, "ihre Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren".
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"Allein der egozentrische Mensch ist verantwortlich." |
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"Die Uhr schlägt bereits zwölf!"
Zuvor hatte "der grüne Patriarch" mahnende Worte zum Umweltschutz gesprochen. "Die Uhr schlägt bereits zwölf! Wenn wir nicht sofort die Zeichen der Zeit erkennen und entsprechend handeln, dann erwarten uns immer mehr verheerende Naturkatastrophen, für die allein der egozentrische Mensch verantwortlich ist."
Mit diesen Worten drückte der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. neuerlich seine tiefe Sorge um den Schutz der Umwelt aus.
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"Lebensraum auch für nachfolgende Generationen bewahren". |
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Schöpfung nur mehr Ausbeutungsobjekt
Der Patriarch warnte davor, die Schöpfung Gottes zum Ausbeutungsobjekt werden zu lassen: "Rufen wir gemeinsam alle Verantwortlichen auf, alles zu tun, um diese Schöpfung Gottes zu schonen und sie als einen wichtigen Lebensraum nicht nur für uns heute, sondern auch für unsere nachfolgenden Generationen zu betrachten und zu bewahren."
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"Der grüne Patriarch"
Bartholomaios I. setzt sich seit Jahren gegen die Umweltzerstörung ein. Das hat ihm den Namen "der grüne Patriarch" eingetragen.
Er organisierte Symposien zum Umweltschutz für das Schwarze Meer, die Ägäis, die Donau, die Adria, die Ostsee und den Amazonas, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Religion zu fördern.
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Stiftung verlieh Kardinal-König-Preis
Verliehen wurde der Preis von der von Kardinal König errichteten Stiftung "Communio et Progressio".
Patriarch Bartholomaios I. sei wie kein Zweiter in die Fußstapfen Kardinal Königs getreten, sagte Stiftungs-Vizepräsident Heinz Nussbaumer. Der preis stärke das Band zwischen allen Christen "über alle Verletzungen und Narben hinweg".
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wien.ORF.at; 12.3.07
Überaus herzlich" ist ein einstündiges Gespräch des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. mit Bundespräsident Heinz Fischer zum Auftakt seines fünftägigen Staatsbesuchs in Wien verlaufen.
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