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MI | 11.04.2012
Leonhard Euler (Bild: math.space)
Vortragsreihe
math.space ehrt Leonhard Euler
Die "Eulersche Zahl" ist vielen von der Schule bekannt. Zum 300. Geburtstag des Schweizer Mathematikers widmet math.space Leonhard Euler ein Sonderprogramm mit acht Vorträgen.
Mit 20 wurde Euler an die Akademie St. Petersburg berufen.
"Gerechnet, wie andere atmen"
Mit dem Vortrag von math.space-Chef Rudolf Taschner zum Thema "Euler und die Zahlen" am Mittwoch beginnt im Auditorium des MUMOK die achttägige Vortragsreihe, die dem berühmten Schweizer Gelehrten gewidmet ist.

Der Schweizer Gelehrte soll angeblich "so mühelos gerechnet haben, wie andere Menschen atmen oder der Adler in den Lüften schwebt". Am 15. April 1707 in Basel geboren besuchte er schon mit 13 Jahren die Universität. Er lernte bei dem Mathematiker Johann Bernoulli und machte so große Fortschritte in Mathematik und Physik, dass er bereits mit 20 Jahren an die Akademie in St. Petersburg berufen wurde.
Hunderte Forschungsbeiträge
Euler verfasste mehr als 800 Forschungsbeiträge, schrieb Lehrbücher zur Differential- und Integralrechnung, zu Mechanik, Akustik und Astronomie. Obwohl er völlig erblindete, arbeitete er bis zu seinem Tod im Jahr 1783. Nach ihm benannt sind unter anderem die "Eulersche Zahl" als Basis des natürlichen Logarithmus und die "Eulersche Konstante".
Acht Vorträge bis Juni
Die Vortragsreihe des "math.space" zu Ehren Eulers findet von 14. März bis 20. Juni 2007 statt. In den acht Vorträgen soll dargestellt werden, was Euler interessierte und wie weit seine bahnbrechenden Leistungen bis heute gediehen sind.
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