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MO | 13.02.2012
Polizist (Bild: ORF)
in planung
Verkehrsstrafen nach Sicherheitsgefährdung
Im Zuge der Erhöhung der Verkehrsstrafen wird künftig nach Sicherheitsgefährdung unterschieden. 15 km/h zu schnell in einer 30er-Zone werden künftig teurer als in einer 50er-Zone.
Neuer Strafenkatalog soll Sicherheitsgefährdung berücksichtigen.
Arbeit an Strafenkatalog
Derzeit liegt das Strafniveau für Wiener Schnellfahrer zwischen 50 und 115 Euro. Damit liegt Wien im europaweiten Vergleich im Schlussfeld. Die Polizei überlegt daher, die Strafen um ein Drittel anzuheben und auch stärker zu unterscheiden.

Derzeit werde an einem Strafenkatalog gearbeitet, der die Sicherheitsgefährdung besser berücksichtige, so Polizeijurist Peter Goldgruber.

Konkret bedeutet das: Wer künftig in der 30er-Zone zu schnell ist, muss jedenfalls 70 Euro zahlen, bisher waren es 56 Euro.
Bei Radar und Laserpistolen deutlich herabgesetzt.
Geringere Messtoleranzen
Auch die Zeiten überaus toleranter Messungen sollen bald der Vergangenheit angehören. Die Toleranzgrenzen werden für Radar und Laserpistole deutlich herabgesetzt. Selbst kleine Übertretungen sollen laut Goldgruber geahndet werden.

Wenn man also etwa in einer 50er-Zone künftig 70 km/h fährt, wird man kräftig zur Kasse gebeten. Bisher hatte man in diesem Bereich gerade noch nicht gezahlt.
Ab Sommer wirksam
Noch bis zum Sommer prüft eine Expertengruppe auf jeden Fall verschiedene Delikte auf ihre Sicherheitsgefährung. Danach sollen sich dann auch die Strafen orientieren. Im Sommer sollen die neuen Strafen wirksam werden.
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