Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Gehzeugkorso (Bild: WUK)
Verkehr
Umweltschützer-Demo mit "Gehzeugen"
Ohne die befürchteten Verkehrsstaus und schneller als erwartet ist eine Demonstration von Umweltschützern in Wien, der "3. Wiener Gehzeugkorso" zu Ende gegangen.
Unter dem Motto "Verkehrspolitik und Klimaschutz" wurde demonstriert.
"Mehr Respekt für Fußgänger"
"Wir wollen einerseits den Fußgängern Respekt verschaffen und andererseits auf den Zusammenhang von Klimawandel und Verkehr aufmerksam machen", sagte Wolfgang Rehm, Sprecher der Umweltschutz-Organisation "Virus".
Gehzeug (Bild: APA)
Die Route führte in die Innenstadt und wieder zurück zum WUK.
Bis zu 30 Teilnehmer
Rund 20 bis 30 Personen beteiligten sich an der Demonstration. Mit so genannten "Gehzeugen" machten sie auf den Platzbedarf von Autos im öffentlichen Raum aufmerksam.

Der Demonstrationszug führte vom WUK im Alsergrund über den Gürtel in die Innenstadt und zurück. Bereits 1995 und 2001 waren in Wien "Gehzeugkorsos" durchgeführt worden.
Gröbere Verkehrsbehinderungen blieben aus.
Polizei begleitete zehn "Gehzeuge"
Begleitet von der Polizei waren zehn "Gehzeuge" zu sehen. Ein "Gehzeug" besteht aus einem Rohrrahmen im Ausmaß eines Autos, der mit Schultergurten von einem Fußgänger getragen wird. Geschmückt waren die "Gehzeuge" mit Aufschriften wie "Platz da", "Gleiten statt hetzen" oder Kennzeichen wie "KR-AXN 5".

Wegen der Demonstration mussten am Gürtel kurzfristig zwei Fahrspuren gesperrt werden. Zu gröberen Verkehrsbehinderungen kam es nicht.
Ganz Österreich
Wien News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News