Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Toni Polster (Bild: APA)
Toni Polster
Stadionverbot: Urteil in drei Monaten
Das gegen Toni Polster verhängte Hausverbot für das Horr-Stadion ist am Dienstag in die nächste Runde gegangen. Ein schriftliches Urteil in der Causa wird in etwa drei Monaten erwartet.
Der Ex-Austrianer darf derzeit nicht ins Austria-Stadion.
Polster soll "konspiriert" haben
Den Prozess rund um seine frühzeitige Entlassung als Generalmanager hat Polster zuletzt gewonnen. Nun geht es um die "Sperre" des einstigen Stürmerstars für das Horr-Stadion bzw. alle Heimspiele.

Die Vereinsleitung hatte ursprünglich als Begründung das schwebende arbeitsrechtliche Verfahren angeführt. Dann hieß es, dass Polster gegen Magna-Chef Frank Stronach konspiriert habe.

"Unsinn", sagte Polsters Anwalt Ernst Ploil. Er ist überzeugt, dass das Hausverbot nur eine Revanche wegen des verlorenen Prozesses vor dem Arbeitsgericht ist. Die Austria dürfe ihre Marktmacht nicht missbräuchlich ausüben, so Ploil. Auch könne Polster wegen des Hausverbots seiner Aufgabe als TV-Moderator nicht nachkommen.
Noch längerer Rechtsstreit?
Der Rechtsstreit wird in erster Instanz mit einem schriftlichen Urteil entschieden, das Polster-Anwalt Ernst Ploil in etwa drei Monaten erwartet.

Der Anwalt von Polster glaubte am Dienstag aber nicht an ein rasches Ende des Prozesses, auch wenn das Hausverbot gerichtlich aufgehoben werden sollte: "So, wie die Austria bisher agiert hat, wird sie es dann nicht bei der erstinstanzlichen Entscheidung bewenden lassen."
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