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Kontrollen |
23.03.2007 |
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Polizei schreitet wieder gegen Bettler ein
Die Wiener Polizei macht derzeit wieder eine Aktion scharf gegen organisierte Bettler in der Stadt. Besonders in der Innenstadt und in Geschäftsstraßen werden Kontrollen durchgeführt.
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Polizei will das Betteln auf ein Minimum reduzieren. |
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Strategie der Verdrängung
In der Rotenturmstraße sitzt ein junger, ärmlich gekleideter Mann am Boden. Die Hände hält er gefaltet im Schoß. Zwei zivile Polizisten schreiten ein und kontrollieren die Papiere.
Der Mann wird überprüft, es liegt aber nichts gegen ihn vor. Er wird weggeschickt. In solch einem Fall kann die Polizei weder aggressives Betteln feststellen, noch handelt es sich um eine Bande.
Alexander Schinnerl von der Polizei im 1. Bezirk erläutert die Strategie: "Wir halten die Szene in Bewegung, das heißt durch diese Kontrollen findet ein Verdrängungsprozess statt in andere Bereiche. Durch gezielte Aktionen glauben wir, dass wir das Ganze auf ein Minimum reduzieren können."
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Anzeigen und Geldstrafen
Rund 130 Bettler wurden seit Monatsbeginn kontrolliert. Dabei verhängte die Polizei 26 Anzeigen und Geldstrafe.
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Bettlerbanden benutzen Kinder
Bei den Aktionen sind auch Magistratsmitarbeiter beteiligt. Sie sind vor allem dabei, um Kindern zu helfen, die teilweise von Bettlerbanden benutzt werden.
Betteln sei ein soziales Problem, ergänzt Schinnerl. Die Bettler kommen vorwiegend aus Rumänien und der Slowakei. An wenigen Tagen in Wien können sie mehr Geld bekommen als zu Hause in einem Monat.
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wien.ORF.at; 22.8.06
Die Bettelei in der Wiener Innenstadt ist laut Polizei stark rückläufig. In Wien operieren kleine Gruppen nach dem Modell "Aufpasser und Abkassierer".
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