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Teuerungslawine |
28.03.2007 |
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Höhere Tarife beim Parken & Wiener Linien
Neben dem Parken werden auch die Tarife der Wiener Linien um durchschnittlich zehn Prozent erhöht. Parkscheine werden in Wien künftig um 50 Prozent teurer, das Parkpickerl um 30 Prozent.
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Wien erhöht neben den Parkgebühren auch die Fahrscheinpreise deutlich. |
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Keine Erhöhung für Sozialpass-Bezieher
Vor fünf Jahren wurden die Tarife bei den Wiener Linien zum letzten Mal erhöht, nun ist es wieder so weit: Ein Einzelfahrschein kostet ab 1. Juni statt 1,50 Euro 1,70 Euro. Die Tarife für Sozialpass-Bezieher bleiben aber unverändert. Auch für Studenten gibt es einen Bonus: Sie erhalten die Semesterkarte für das Wintersemester 2007/08 gratis.
Trotz der Erhöhung der Tarife seien die Wiener Linien weiterhin einer der billigsten Anbieter in Europa, beteuerte Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ). In Hamburg würde man beispielsweise für einen Einzelfahrschein 2,50 Euro bezahlen müssen.
"Generell war es unser Ziel, die Stammkunden der Wiener Linien möglichst wenig zu belasten ", so Brauner. Um in Zukunft Tarif- und Gebührenanpassungen nur noch in kleinen Schritten vornehmen zu müssen, wolle man künftig eine regelmäßige Valorisierung vornehmen.
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Neue Tarife ab 1. Juni 2007 im Detail:
Jahreskarte: 458,00 Euro (plus 9,8 Prozent)
Monatskarte: 49,50 Euro (plus 10,0 Prozent)
Wochenkarte: 14,00 Euro (plus 12,0 Prozent)
Einzelfahrschein: 1,70 Euro (plus 13,3 Prozent)
Vorverkaufsfahrscheine zum alten Tarif können noch bis 30. Juni benützt werden. Der Rückkauf alter Vorverkaufsfahrscheine findet zwischen 1. Juni und 31. August bei allen Vorverkaufsstellen der Wiener Linien und im Kundenzentrum in Erdberg statt.
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Keine Erhöhung in den nächsten drei Jahren
Begründet wurde die Erhöhung von Brauner mit gestiegenen Preisen und vermehrten Leistungen der Wiener Linien. Für die Finanzierung des weiteren U-Bahn-Ausbaus seien positive Gespräche mit dem Bund im Laufen.
Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) betonte, dass es "in diesem Jahrzehnt" keine weitere Ausdehnung der Parkpickerlzonen geben werde.
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 Eine halbe Stunde Parken in der Kurzparkzone wird künftig 60 Cent kosten. |
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Parken wird massiv teurer
Kräftig spüren werden die Wiener aber auch die Erhöhung der Parkgebühren. Ab September wird die Parkgebühr um rund 50 Prozent angehoben. Eine halbe Stunde Parken in der Kurzparkzone wird künftig 60 Cent kosten. Deutlich teurer werden mit 30 Prozent plus auch die Tarife für das Parkpickerl. Statt bisher knapp 105 Euro sind künftig 135 Euro pro Jahr fällig.
Ebenfalls kommt die äußerst umstrittene zeitliche Ausdehnung auf 22.00 Uhr. Die maximale Parkdauer ohne Pickerl beträgt dann überall zwei Stunden.
Der Versuch bei der Stadthalle geht weiters in den Regelbetrieb über und wird auch gleich deutlich größer. So wurde auch die Ausweitung der Parkpickerl-Zone auf Rudolfsheim-Fünfhaus bis zur Johnstraße beschlossen.
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wien.ORF.at; 27.3.07
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burgenland.ORF.at; 28.3.07
Die Tariferhöhung bei den Wiener Linien wird voraussichtlich auch im Verkehrsverbund Ostregion (VOR) für höhere Fahrscheinpreise sorgen. Es soll aber noch Gespräche zwischen den "Verkehrsunternehmen geben.
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noe.ORF.at; 28.3.07
Die Erhöhung der Fahrkartenpreise für die Wiener Verkehrsbetriebe dürfte auch die Preise für Karten des Verkehrsverbunds Ost (VOR) in die Höhe treiben. Eine Zone dürfte statt bisher 1,50 Euro 1,70 kosten.
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Geteilte Meinungen nach Tariferhöhungen
Unterschiedliche Reaktionen gibt es nach der Bekanntgabe der Tariferhöhungen beim Parken und den Wiener Linien von Parteien und Interessenvertretungen. Von "Raubrittertum" bis zum "längst fälligen Schritt" ist die Rede.
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wien.ORF.at; 28.3.07
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