|
|
 |
 |
Bevölkerung |
04.04.2007 |
|
|
|
|
Zwei Millionen Wiener im Jahr 2030
Wien wächst schneller als erwartet. Im Jahr 2030 sollen gemäß einer Studie zwei Millionen Menschen in Wien leben. 28 Prozent der Wiener werden aus dem Ausland stammen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Ausländeranteil soll von 19 auf 28 Prozent anwachsen. |
|
|
|
Manche Bezirke besonders gefragt
Zwei Millionen Menschen werden im Jahr 2030 in Wien leben. Derzeit sind es 1,7 Millionen. Wien wächst damit schneller als erwartet. Laut einer von der Stadt Wien beauftragten Studie der Statistik Austria ist dafür vor allem die Zuwanderung von Ausländern verantwortlich.
Darunter sind viele EU-Bürger aus Ländern wie etwa Tschechien, Ungarn oder Rumänien. Laut Studie wird der stärkste Zuzug von Migranten in den Bezirken Leopoldstadt, Favoriten, Brigittenau und über der Donau erwartet. Im gesamten Stadtgebiet soll der Ausländeranteil von derzeit 19 Prozent auf 28 Prozent steigen.
Laut Gustav Lebhart von der Statistik Austria könnten sich wie in Paris und London ghettoähnliche Gebiete bilden, sollten Politiker diese Entwicklung nicht rechtzeitig beeinflussen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Geburtenrate bleibt konstant niedrig. |
|
|
|
Wiener ziehen ins Umland
Die Geburtenrate der Wienerinnen soll auch in der Zukunft konstant niedrig bleiben, hieß es in der Studie weiter. Zuzug gibt es zwar auch aus den Bundesländern, doch der ist gering.
Immer mehr Wiener ziehen hingegen ins Umland von Wien. Wegen der günstigen Baugründe besonders beliebt ist hier vor allem der Norden.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Verdoppelung der geförderten Wohnungen hält Wohnbaustadtrat für überzogen. |
|
|
|
Zusätzliche Wohnungen notwendig
Glaubt man der Studie, müssen in Wien auf jeden Fall in den nächsten Jahren Wohnungen und Infrastruktur gebaut werden. Bisher wurden pro Jahr 5.500 neue Wohnungen über die Wohnbauförderung unterstützt. Die Studie empfielt nun eine Verdoppelung.
Diese Zahl ist für Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) aber zu hoch gegriffen: "Es ist wichtig, sich über einen längeren Zeitraum Studien anzusehen. Aber man muss schon sehen, dass sich die Bevölkerungsentwicklung nicht linear entwickelt, sondern Schwankungen unterzogen ist."
Die Gefahr einer Ghettobildung sieht Ludwig ebenfalls nicht. Aspern werde so wie alle anderen Wiener Stadtentwicklungsgebiete so attraktiv werden, dass es auch für Wiener oder Zuwanderer aus den Bundesländern eine interessante Wohngegend sei.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
wien.ORF.at; 19.12.06
Eine knappe Mehrheit der Wiener sieht Verbesserungspotenzial bei der Integration von Zuwanderern.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|