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Schönbrunn |
19.04.2007 |
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Viermaliges Liebesspiel im Pandagehege
Frühlingsgefühle dürfte es bei den beiden Pandas im Tiergarten Schönbrunn geben. Gleich vier Mal paarten sich die beiden am Donnerstag. Nun hofft man im Tiergarten auf Nachwuchs.
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In Schönbrunn steigt die Spannung, ob es diesmal mit Nachwuchs bei den Pandas klappt. |
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Ein Jahr tat sich gar nichts
Ein Jahr lang waren sie abstinent, doch Donnerstagvormittag war es so weit: Die beiden Schönbrunner Pandas haben sich gegen 11.00 Uhr gepaart. Das Liebesspiel verlief laut Tiergarten "relativ unspektakulär". Je 15 Minuten dauerten die Liebesspiele, unterbrochen von kurzen Spielereien, zwei fanden kurz hintereinander statt.
Momentan sei es im Gehege sehr ruhig, hieß es aus dem Tiergarten. Bei der Paarung am Vormittag hätte es jedoch "große Action" mit Gebell und Verfolgungsjagden gegeben. Am Nachmittag wurden den Tieren Leckerbissen wie Äpfel und Karotten als Stärkung ins Gehege gebracht.
Das Weibchen Yang Yang hatte sich bereits in den vergangenen Tagen zurückgezogen und das verstärkte Interesse von Long Hui auf sich gezogen. Ob in den nächsten Tagen noch weitere "Schäferstündchen" stattfinden und der Zoo sich bald auf Nachwuchs freuen kann, bleibt abzuwarten.
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Leihgabe der Volksrepublik China
 Die Pandas sind eine Leihgabe der Volksrepublik China und seit 2003 in Wien. In China werden Pandajunge bereits nach einem halben Jahr von ihrer Mutter getrennt und in die freie Wildbahn entlassen.
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Video vom Liebesspiel
Ein Kurzvideo vom Liebesspiel der Pandas im Tiergarten können Sie sich hier ansehen.
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Tragezeit beträgt fünf Monate. |
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Warten auf den Herbst
Pandweibchen sind nur zwei bis drei Tage im Jahr empfängnisbereit. Kommt es in diesem Zeitraum zur Paarung, ist immer noch fraglich, ob eine Besamung und eine Befruchtung stattfinden. Ob Yang Yang schwanger ist, wird sich laut Pfistermüller frühestens in drei Monaten feststellen lassen.
Die Tragezeit der Tiere beträgt dann knapp fünf Monate. Frühestens kann also im Herbst mit Nachwuchs gerechnet werden.
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 Junge Pandabär dürfte jetzt bereit sein. |
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Chancen besser als im Vorjahr
Pandas gelten allgemein als "Sexmuffel", besonders erfreulich sei daher, dass in diesem Jahr Männchen Long Hui die Initiative ergriffen habe, erklärte Zoologin Regina Pfistermüller. Im Vorjahr sei das Weibchen ihrem Partner so lange nachgelaufen bis sich dieser gewissermaßen "erbarmt" habe. Der junge Pandabär dürfte im Vorjahr einfach noch nicht so weit gewesen sein.
In diesem Jahr drehte das Männchen den Spieß um und alles verlief wie bei einer normalen Paarung. Long Hui umgarnte seine Pandadame und versuchte immer in ihrer Nähe zu bleiben, so Pfistermüller.
Die Chancen auf Panda-Nachwuchs seien gegenüber dem Vorjahr wegen der Reife des Pandamännchens zumindest "theoretisch" besser, so die Zoologin. Künstlich nachbesamt wird bei den Pandabären in Schönbrunn nicht.
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Die kleinsten Bärenjungen
Während sich in der Natur bis zu sechs Männchen um das Weibchen raufen und einige von ihnen erhört werden, muss Yang Yang in Schönbrunn mit ihrem "Lebensgefährten" vorlieb nehmen.
Pandajunge sind bei der Geburt haarlos und mit 100 Gramm, was etwa einer Tafel Schokolade entspricht, von allen Bären die kleinsten.
Die ersten Lebenstage werden in einer Höhle mit der Mutter verbracht, die danach ihr Kleines auf sehr menschliche Weise mit sich herumschleppt: Sie klemmt sich ihr Baby einfach unter den Arm.
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 Ganz Schönbrunn hofft auf Panda-Junges.
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wien.ORF.at; 29.3.06
Rein biologisch gibt es schon länger grünes Licht für den ersehnten Nachwuchs bei den Pandas im Tiergarten Schönbrunn. Eine künstliche Befruchtung war bisher nicht geplant, der Natur sollte freier Lauf gelassen werden, hieß es.
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