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Innere Stadt |
02.05.2007 |
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Alkoholverbot im öffentlichen Raum
Die Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel (ÖVP), sagt Alkoholexzessen von Jugendlichen den Kampf an. Sie fordert ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum. Die SPÖ kann dem Vorschlag nichts abgewinnen.
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Der Genuss von Alkohol soll in Parks, auf Straßen und Plätzen nicht erlaubt sein, in Schanigärten, Beisln und Gaststätten aber schon. |
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"Dem muss der Kampf angesagt werden"
Vor allem Jugendliche, die an Wochenend-Abenden die City, etwa den Rudolfsplatz, bevölkern und dabei ihrem Alkoholkonsum im Freien frönen, will Stenzel so schnell als möglich nicht mehr sehen.
Sie wiederholte am Mittwoch ihre Forderung: "Trinken im öffentlichen Raum, den Alkoholexzessen im öffentlichen Raum, in der Inneren Stadt, auf bestimmten Plätzen in bestimmten Vierteln – dem muss der Kampf angesagt werden."
Stenzel will das Alkoholverbot nur im öffentlichen Raum, also auf Plätzen, in Parks, auf Straßen und in den Gassen des 1. Bezirks. Davon nicht betroffen sei der Alkoholkonsum in Schanigärten, Beisln und Gaststätten.
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Zwei Möglichkeiten zur Umsetzung
Stenzel hat konkrete Vorstellungen, wie sie ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum der City durchbringen will: "Es gibt die Möglichkeit einer Verordnung und es gibt die Möglichkeit einer Adaptierung des Sicherheitsgesetzes des Landes Wien, das ist dann Sache im Gemeinderat und Landtag, dieses zu beschließen."
Sowohl im Landtag als auch im Gemeinderat braucht es aber eine Mehrheit, im Fall Wiens eine SPÖ-Mehrheit, um eine neue Verordnung oder eine Verschärfung des Landessicherheitsgesetzes durchzubringen.
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Burenwurst ohne "16er-Blech"? |
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Nach der Oper kein Bier am Würstelstand?
Von der SPÖ gibt es bereits eindeutige Signale, an den derzeit bestehenden Bestimmungen nicht rütteln zu wollen.
Für SPÖ-Landesparteisekretär Harry Kopietz könnte ein Alkoholverbot in der City auch die falschen treffen: "Ich bin angerufen worden von einem ständigen Opernbesucher, der gemeint hat, das ist ein Wahnsinn, weil er hat die übliche Praxis, dass er nach dem Opernbesuch mit seiner Begleitung beim Würstelstand ein '16er-Blech' trinkt, und das darf er dann in Zukunft nicht – das kann es ja nicht wirklich sein."
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Stimmen Sie mit!
Sind Sie für oder gegen ein Alkoholverbot, wie es von Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel angestrebt wird?
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31.23 % |
Dafür |
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Dagegen |
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Kopietz beim ÖVP-Stadtfest
Für Kopietz ist die Forderung Stenzels politisch motiviert. Das stehe Stenzel zwar zu, aber "das Stadtfest, das ja von ihrer Partei, der ÖVP, am kommenden Wochenende veranstaltet wird, ist die erste Gelegenheit zu beobachten, ob sie das auch ernst meint. Weil dann wird es beim Stadtfest kein Bier, keinen G'spritzen geben – ich werde mir das sehr genau ansehen."
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wien.ORF.at
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salzburg.ORF.at
Wer am Wochenende ab 22.00 Uhr am Salzburger Rudolfskai mit Alkohol erwischt wird, muss mindestens 80 Euro zahlen.
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