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Haus des Meeres |
08.05.2007 |
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Vorerst kein Ersatz für tote Haie
Nach den mysteriösen Todesfällen unter den Haien im Haus des Meeres wird es vorerst keinen Ersatz geben. Bei der Obduktion in der Veterinärmedizinischen Uni soll unterdessen die Todesursache geklärt werden.
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Drei Haie schwimmen noch im neuen Aquarium. |
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Ergebnisse erst in zwei Wochen
Sechs von neun Haien waren beim Umzug in ihr neues Becken umgekommen. Man warte nun zunächst die Ergebnisse des veterinärmedizinischen Untersuchung der Kadaver ab, so Direktor Michael Mitic. Diese dürften in zwei Wochen vorliegen.
Sollte das Ergebnis lauten, dass man gefahrlos neue Tiere in das 300.000 Liter fassende Haifischbecken einsetzen könne, würden zunächst die fünf Bambushaie umgesetzt, die sich derzeit noch in anderen Bassins des Hauses befinden. Diese Exemplare seien fortpflanzungsfähig.
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In anderen Aquarienhäusern umhören
In weiterer Folge werde man sich dann bei anderen Aquarienhäusern umhören, wer Schwarz- und Weißspitzenhaie überhabe. Die Tiere kosten zwar nur wenige hundert Euro, im Handel seien sie aber selten zu bekommen.
Ideal wäre es, wenn man eine Gruppe noch nicht ausgewachsener Tiere bekäme. "Die kann dann im neuen Becken gewissermaßen eine Kommune bilden", meinte Mitic.
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Eine Vergiftung im Zuge der Narkose wird ausgeschlossen. |
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Alle wachten nach der Narkose auf
Die Todesursache der Tiere ist weiter rätselhaft. Es ist üblich, Tiere vor einer Übersiedlung zu narkotisieren - so auch geschehen bei den neun Haien, die am Montag aus dem Becken im ersten Stock in das neue Aquarium transportiert wurden.
"Das Rätselhafte ist: Alle Haie sind nach der Narkose aufgewacht", erklärte Mitic. "Keine zehn Minuten später kommt einer der Pfleger und sagt, einer von den Haien atmet nicht mehr."
Die drei überlebenden Haie schwimmen unterdessen munter in dem neuen Becken umher. "Wären alle eingegangen, dann wäre es klar. Dann wären sie vermutlich im Zuge der Narkose vergiftet worden", so Mitic.
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Die Kadaver werden derzeit untersucht. |
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300 Fische testeten Wasser
Die Frage, die sich als erste aufdrängt: Stimmt etwas mit dem Wasser nicht? "Man kann diverse Parameter testen lassen. Es gibt aber immer Dinge, die auch dem Labor versperrt bleiben", erläutert Mitic.
Die einfachste Methode, um zu sehen, ob das Wasser passe: "Man setzt Fische ein. Das haben wir vier Wochen zuvor auch getan. Die 300 Fische erfreuen sich nach wie vor bester Gesundheit", rätselt Mitic.
Das Wasser des neuen Haibeckens wurde auch dem des alten angeglichen. "Sie wurden gemeinsam gefiltert, sodass das Wasser von der Chemie her ident sein müsste", so der Leiter des Hauses des Meeres. Die Tiere wurden an die Veterinärmedizinische Universität geschickt, um der Todesursache auf den Grund zu gehen.
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Unglück: Sechs von neun Haien tot
Kurz vor der heutigen Eröffnung des neuen Haifischbeckens im Haus des Meeres ist ein Unglück passiert: Sechs der neun Haie wurden tot im Becken gefunden. Noch ist völlig unklar, woran sie verendeten.
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