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Politik |
02.07.2007 |
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Stenzel will mehr Geld für Fiaker-Straßen
Innenstadts Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP) will einen "Sondertopf" für die Sanierung der durch Fiaker verursachten Straßenschäden. Ihr Angriff richte sich nicht gegen die Fiaker, diese seien aus Wien nicht wegzudenken.
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Bezirksvorsteherin Stenzel lenkt ein. Gegen die Fiaker habe sie nichts, sie braucht nur mehr Budget. |
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Bezirk kann sich Fiaker nicht leisten
"Fiaker gehören zu Wien wie die Lipizzaner und die Sängerknaben. Sie sind unbestritten eine touristische Attraktion. Allerdings eine Attraktion, die dem Bezirk ein großes Loch ins Budget reißt, das sich der Bezirk einfach nicht leisten kann", erklärte Stenzel. Denn ihr Bezirksbudget betrage netto nur 3,8 Millionen Euro, die Sanierung der 20 Routen komme aber auf bis zu sechs Millionen Euro.
Stenzel kritisierte das System der Dezentralisierung, wodurch kostspielige Aufgaben auf die Bezirke übergewälzt würden, ohne ausreichende Budgetmittel zuzugestehen.
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Straßensperren noch unklar
"Fiaker sind aus der City nicht wegzudenken. Der Angriff geht auch nicht gegen sie, sondern gegen Regelungen der Stadt Wien, die es sich zu einfach gemacht hat, das Gewerbe liberalisiert hat - ohne an die finanziellen Folgen zu denken.
Ein Versäumnis, das Jahre zurückliegt und nunmehr einer verträglichen Lösung für alle Beteiligten zugeführt werden sollte", so die Bezirksvorsteherin. Ob sie - wie in Medienberichten angekündigt - besonders beschädigte Straßen tatsächlich sperren wird, ließ sie offen.
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SPÖ verwundert
Bei der SPÖ zeigte man sich verwundert über Stenzels Aussagen. Denn Stenzel habe bisher dazu kein Gespräch mit der Stadt geführt, kritisierte Bezirksvorsteherin Stellvertreterin Daniela Stepp: "Bei besonderen Projekten - wie zum Beispiel beim Schulsanierungs-Paket - hat die Stadt schon bisher mitfinanziert. Lautes Geschrei - wie jenes der Bezirksvorsteherin - ist aber sicher kein Ersatz für seriöse Verhandlungen."
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wien.ORF.at; 29.6.07
Mehr Geld für Straßenreparaturen in der Inneren Stadt verlangt Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP). Ihr Argument: Die Fiaker nutzen den Straßenbelag zu sehr ab.
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