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DI | 14.02.2012
U-Bahn (Bild: APA / Günter Artinger)
Verkehr
Ablehnende Reaktionen auf U-Bahn-Pläne
Die Wiener Opposition lehnt die Beschlüsse der vierten Ausbaustufe des Wiener U-Bahnnetzes ab. Vor allem die U1-Verlängerung nach Rothneusiedl stößt auf Unverständnis.
"Verlängerungen von U6 und U4 wären notwendiger".
"Nicht zielführend"
Für die ÖVP ist vor allem nicht nachvollziehbar, warum die U2 am zukünftigen Hauptbahnhof vorbeigeführt wird. Auch die Südverlängerung der U1 nach Rothneusiedl sei nicht zielführend, sagte Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl. Notwendiger wären aus seiner Sicht die Verlängerungen von U6 und U4.
"Wien beugte sich dem Druck von Frank Stronach".
"Viel zu spät"
Viel zu spät kommt für Christoph Chorherr von den Wiener Grünen die Verlängerung der U2 nach Süden, die 2019 fertig gestellt sein soll. Unverständnis äußerte er auch für die Verlängerung der U1 nach Rothneusiedl: "Offenbar hat sich hier die Stadt Wien dem Druck von Frank Stronach gebeugt", so Chorherr.
"Umland wird stiefmütterlich behandelt".
"Um 20 Jahre zu spät"
FPÖ-Gemeinderat Herbert Madejski sagte, die vierte Ausbaustufe komme um 20 Jahre zu spät. Das Wiener Umland werde seit Jahrzehnten stiefmütterlich behandelt, weitere Ausbauschritte müssten folgen.
"Therme Oberlaa wird nicht angebunden".
"Eklatante Fehlplanung"
Eine Reaktion kam auch von der Bürgerinitiative "Stopp Mega City Rothneusiedl". Sie bezeichnete die U1-Verlängerung als eine "eklatante Fehlplanung". Anstatt die Therme Oberlaa an die U-Bahn anzubinden, ende die Strecke stattdessen mitten im Grüngürtel Wiens.
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