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Recht |
14.07.2007 |
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Hitze hat arbeitsrechtliche Folgen
Weit mehr als 30 Grad Temperatur sind für die nächsten Tage prognostiziert. Was am Sonntag willkommen ist, wird am Montag am Arbeitsplatz zur Qual. Hitze hat auch arbeitsrechtliche Folgen.
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Arbeitsqualität ist eingeschränkt. |
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Hitzeschutz für Arbeitnehmer
Egal ob bei körperlicher oder bei geistiger Arbeit: An richtig heißen Tagen sinkt laut Arbeiterkammer (AK) die Arbeitsleistung um 30 bis 70 Prozent im Vergleich zu Tagen mit normalen Temperaturen. Gleichzeitig leidet die Arbeitsqualität, Fehlerhäufigkeit und Unfallrisiko steigen.
Da Hitzeferien auch bei 35 Grad im Schatten allerhöchstens eine Fata Morgana bleiben, muss der Arbeitgeber Vorkehrungen treffen, um seine Mitarbeiter vor den Auswirkungen der Hitze zu schützen.
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Klimaanlage muss auf richtige Temperatur eingestellt sein. |
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Drinnen
In Arbeitsräumen müssen laut AK raumklimatische Verhältnisse herrschen, die dem menschlichen Organismus angemessen sind. Direkte Sonneneinstrahlung durch Fensterflächen muss vermieden werden, zum Beispiel durch Jalousien. Auch alle wärmestrahlenden Flächen, verursacht durch Maschinen oder Lichtquellen, sind abzuschirmen.
In Büroräumen, in denen eine Klimaanlage installiert ist, muss die Temperatur zwischen 19 und 25 Grad liegen. Bei Arbeiten mit normaler körperlicher Belastung wie häufigem Stehen hat die Raumtemperatur zwischen 18 und 24 Grad zu betragen. Wegen sommerlichen Temperaturen allein muss aber kein Arbeitgeber eine Klimaanlage installieren.
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Hohe Temperaturen, UV-Strahlung und bodennahes Ozon sind Faktoren, die Arbeiten im Freien bei Hitze gefährlich machen. |
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Draußen
Wer im Freien arbeitet, ist nicht nur direkt den hohen Temperaturen, sondern auch UV-Strahlen und bodennahem Ozon ausgesetzt. UV-Strahlen sind unsichtbar, nicht spürbar und erreichen im Sommer ihre Tageshöchstwerte zwischen 11.00 und 15.00 Uhr. Die Haut merkt sich die UV-Strahlenbelastung, über Jahre hinweg kann dies Hautkrebs auslösen. Ozon führt zu Atembeschwerden.
Bei längeren Arbeiten im Freien unter direkter Sonneneinstrahlung empfiehlt die AK die Beschattung der Arbeitsplätze, Information über die Gesundheitsgefahr, regelmäßige Flüssigkeitszufuhr, Tragen von luftdurchlässiger UV-sicherer Kleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrillen und geeignete Sonnenschutzmittel sowie bei Ozonwarnung die Vermeidung von körperlich schweren Tätigkeiten im Freien.
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wien.ORF.at; 15.7.07
Während der Hitzewelle im Sommer 2003 hat es in Wien 130 Tote gegeben. Angesichts der herrschenden hohen Temperaturen haben sich auch Wiens Spitäler gegen die Hitze gerüstet.
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wien.ORF.at; 14.7.07
Wegen der bevorstehenden Hitze rechnet die Wiener Rettung mit zehn Prozent mehr Einsätzen und rät zu Vorsichtsmaßnahmen. Die Wiener Bäder hingegen freuen sich auf Besucherrekorde am Wochenende.
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"Lust auf Wien"
Weit über 30 Grad am Wochenende: Professor Hademar Bankhofer gibt Ratschläge, wie man die Hitze gut übersteht: Viel Trinken, viel Obst und keinesfalls kalt duschen - warum, erklärt er hier.
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