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DI | 14.02.2012
Koalas im Tiergarten Schönbrunn (Bild: APA)
Tiergarten
Auch Koala-Nachwuchs lässt auf sich warten
Robbenbaby oder Kugelgürteltier: Über Nachwuchsmangel kann sich der Tiergarten Schönbrunn zwar nicht beschweren, neben den Pandas wird aber vor allem bei den Koalas noch auf den Nachwuchssegen gehofft.
Jung-Koalas lassen in Schönbrunn noch auf sich warten.
Bisher kein Erfolg
Seit Februar 2007 leben die Schönbrunner Koalas in einer "tierischen Dreiecksbeziehung". Der sechsjährige, schottische Koalamann Chumbee stieß im Tiergarten zum siebenjährigen Weibchen
Mirali und Männchen Bilyarra (neun Jahre), um endlich für Jung-Koalas zu sorgen.

Bereits zwei Tage nach seiner Ankunft paarte er sich mit Mirali das erste Mal, so die Zoologin Regina Pfistermüller. Die Paarung blieb aber bisher ohne Erfolg.
Koala (Bild: APA)
Koala (Bild: APA) Pfleger müssen manchmal einschreiten
Die Tiere, die außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger sind, zeigten mit "Rufen" oftmals Bereitschaft zur Fortpflanzung. Doch eine Koala-Paarung sei "nichts für zimperliche Seelen", so Pfistermüller.

Wenn die Koalas, die ihre Zeit sonst in Einzelgehegen mit Sichtkontakt verbringen, zusammen gelassen werden, müssen sie manchmal auch wieder getrennt werden. Beißen und Kratzen vom Männchen machen ein Eingreifen der Pfleger notwendig, erzählt Pfistermüller.
Ursprungspaar nicht "kompatibel"
Bevor das Tier aus dem Zoo von Edinburgh kam Ende Februar in Wien ankam, lebten die zwei anderen Eukalyptusfresser bereits seit 2002 in keuscher Monogamie. Pfistermüller nimmt an, dass Mirali und Bilyarra einfach "nicht kompatibel" waren.

Jetzt wartet man in Schönbrunn erst mal wieder auf Miralis nächste Brunft und hofft, dass irgendwann die 35-tägige Tragzeit mit einem sichtbaren Ergebnis endet.
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