Höchste Lärmschutzwand eröffnet Die höchste Lärmschutzwand Wiens ist am Dienstag offiziell beim Theodor-Körner-Hof eröffnet worden. Die 18 Meter hohe Schallschutzmauer am Margaretengürtel produziert auch Strom.
Verkehrsemissionen werden ferngehalten Der achtspurige Margaretengürtel war für die Anrainer in den vergangenen Jahren eine Dauerlärmbelästigung. Nun schirmt die 18 Meter hohe Schallschutzmauer den Theodor-Körner-Hof ab. Die Glaselemente der Wand lassen Licht in den Bereich zwischen den einzelnen Gemeindebauten fallen.
Zugleich wurde das Glas bedruckt, um Kollisionen mit Vögeln zu vermeiden, was dank neuer Anordnung aber nicht zu einer Verringerung der Helligkeit führen soll, versichern die Verantwortlichen.
Strom für vier Haushalte Zugleich produziert die 150 Meter lange Anlage mittels Photovoltaik Strom und soll die Verkehrsemissionen von der Anlage fernhalten.
In der obersten Reihe wurden die Photovoltaikelemente der Wien Energie angebracht. Diese produzieren auf 190 Quadratmeter Fläche Strom für vier Haushalte, der ins öffentliche Netz eingespeist wird.
Elf Monate Bauzeit Errichtet wurde die Wand in insgesamt elf Monaten Bauzeit seit November 2006. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,5 Mio. Euro, wie Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) sagte.