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Chronik |
29.08.2007 |
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Geschäftige Schlepperbande zerschlagen
Österreichische und slowakische Behörden haben einer geschäftigen Schlepperbande das Handwerk gelegt. Sie soll zumindest 250 Menschen geschleppt haben. Zehn Personen wurden in Österreich festgenommen.
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In Österreich wurden zehn Personen, die meisten Asylwerber, verhaftet, und sieben angezeigt. |
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Sehr hohe Dunkelziffer wird vermutet
Fünf Monate lang beobachtete die Wiener Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und den slowakischen Behörden. Dann zerschlug sie die 17-köpfige Bande. In Österreich wurden zehn Personen, die meisten Asylwerber, verhaftet, und sieben angezeigt. Die Haupttäter in der Slowakei sind bekannt. Nach ihnen wird gefahndet.
Die Bande soll zumindest 250 Inder und Pakistani von der Slowakei nach Österreich und dann weiter nach Italien gebracht haben. Es wird vermutet, dass die Bande aber eine noch weit größere Zahl von Menschen geschmuggelt hat.
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Für die in Österreich tätigen Schlepper fielen rund 1.200 Euro an. |
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Bis zu 5.000 Euro pro Person
Der Kontakt lief über Asylwerberheime in der Slowakei. Jeweils zwei Haupttäter in der Slowakei und in Österreich organisierten den Transport über die Grenze. Angeheuerte Fahrer, darunter arbeitslose Österreicher, brachten die Menschen im Kofferraum hauptsächlich über die Grenzübergänge in Berg und Kittsee ins Land.
4.000 bis 5.000 Euro mussten die Inder und Pakistani für die Tour bezahlen. Für die in Österreich tätigen Schlepper fielen rund 1.200 Euro an.
Die Bande bot aber auch eine "Luxus-Schleppung" an. Per Flugzeug ging es mit gefälschten Dienstpässen zumeist über Dubai nach Italien.
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Einer der Haupttäter wollte sich in Pakistan ein Mehrfamilienhaus samt Geschäften bauen lassen. |
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Altersvorsorge in Pakistan
Ein eingebürgerter Pakistani und ein Landsmann waren unter anderem dafür verantwortlich, Fahrer anzuheuern. Dass sie schon seit längerem und mehr als die jetzt nachweisbaren 250 Menschen geschmuggelt haben, schließt die Polizei auch daraus, dass der eine Verdächtige allein heuer schon 75.000 Euro nach Hause überwiesen hat.
Sein Komplize trug bei der Festnahme einen Bauplan bei sich, der "zu groß zum Fotografieren war". Als Altersvorsorge wollte er sich in Pakistan ein Mehrfamilienhaus samt Geschäften bauen lassen.
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wien.ORF.at; 22.8.07
Einen mutmaßlichen Schlepper haben Assistenzsoldaten Dienstagabend bei Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) gestellt.
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