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Medizin |
06.09.2007 |
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Legionellen: Todesfall in Rudolfstiftung
In der Rudolfstiftung ist in der Nacht ein 85-jähriger Patient mit Legionellen-Infektion gestorben. Erst kürzlich war die Krankheit bei Mitarbeitern und Patienten diagnostiziert worden.
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85-Jähriger starb in der Nacht auf Donnerstag. |
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Verstorbener war Diabetiker
Der Mann sei am vergangenen Sonntag mit Verdacht auf Lungenentzündung eingeliefert worden, worauf in einem Schnelltest die Legionellen-Infektion festgestellt worden sei, so der Krankenanstaltenverbund (KAV). Der Mann sei Diabetiker und schwer herzkrank gewesen.
Insgesamt gebe es in Wien zehn Legionellose-Fälle, die allesamt im August erkrankten. Zwei weitere Erkrankungen seien im Juli aufgetreten, so der KAV.
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Ungewöhnlich viele Fälle
Die Legionellose wird auch Legionärskrankheit genannt. Als sie in den 70er-Jahren das erste Mal beschrieben wurde, waren Erreger in der Klimaanlage entdeckt worden.
2006 waren im August zwei, im Juli vier Legionellen-Fälle in Wien zu beklagen. Die außergewöhnlich hohe Zahl an heuer Erkrankten sei möglicherweise auf die hohe Temperatur im Sommer zurückzuführen, hieß es in der Aussendung.
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Keine schweren Symptome festgestellt
Ende August war bekanntgeworden, dass zwei Patienten und drei Mitarbeiter der Rudolfstiftung von einer Legionellen-Infektion betroffen waren. Keine der fünf Personen hatte allerdings schwere Symptome aufgewiesen.
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wien.ORF.at; 31.8.07
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