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MO | 13.02.2012
Gang im Spital (Bild: ORF)
Medizin
Legionellen: Todesfall in Rudolfstiftung
In der Rudolfstiftung ist in der Nacht ein 85-jähriger Patient mit Legionellen-Infektion gestorben. Erst kürzlich war die Krankheit bei Mitarbeitern und Patienten diagnostiziert worden.
85-Jähriger starb in der Nacht auf Donnerstag.
Verstorbener war Diabetiker
Der Mann sei am vergangenen Sonntag mit Verdacht auf Lungenentzündung eingeliefert worden, worauf in einem Schnelltest die Legionellen-Infektion festgestellt worden sei, so der Krankenanstaltenverbund (KAV). Der Mann sei Diabetiker und schwer herzkrank gewesen.

Insgesamt gebe es in Wien zehn Legionellose-Fälle, die allesamt im August erkrankten. Zwei weitere Erkrankungen seien im Juli aufgetreten, so der KAV.
Ungewöhnlich viele Fälle
Die Legionellose wird auch Legionärskrankheit genannt. Als sie in den 70er-Jahren das erste Mal beschrieben wurde, waren Erreger in der Klimaanlage entdeckt worden.

2006 waren im August zwei, im Juli vier Legionellen-Fälle in Wien zu beklagen. Die außergewöhnlich hohe Zahl an heuer Erkrankten sei möglicherweise auf die hohe Temperatur im Sommer zurückzuführen, hieß es in der Aussendung.
Keine schweren Symptome festgestellt
Ende August war bekanntgeworden, dass zwei Patienten und drei Mitarbeiter der Rudolfstiftung von einer Legionellen-Infektion betroffen waren. Keine der fünf Personen hatte allerdings schwere Symptome aufgewiesen.
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