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MI | 11.04.2012
Pandababy mit Mutter in Schönbrunn (Bild: APA)
Schönbrunn
Vier Wochen alt: Erste Namen für Pandababy
Werbeverträge sind ihm schon angeboten worden, und Zoobesucher können es kaum erwarten, ihn endlich zu sehen. Dabei ist das Pandababy erst vier Wochen alt. Pfleger nennen ihn gerne "Putzi" oder "Krümel".
Der "Knut-Nachfolger" ist derzeit geschätzte 35 Zentimeter groß.
Einzigartig in Europa
"Dem Kleinen geht es sehr gut. Es verändert sich von Tag zu Tag", erzählte Tierpflegerin Eveline Dungl. Am Anfang habe das Baby einem rosa Wurm geglichen, jetzt verändere es sich laufend. Der Kopf sei schon bärenähnlich geformt. "Putzi", "Krümel" oder "Kleines" lauten die ersten Spitznamen der Pfleger für den Knut-Nachfolger.

Die Geburt des 100 Gramm schweren Winzlings wird als europaweit einzigartiger Zuchterfolg gehandelt. Mittlerweile hat der neue Star des Wiener Tiergartens schon einiges zugelegt: Auf 35 Zentimeter und zwischen 700 und 800 Gramm werden Größe und Gewicht geschätzt.
Überwachungskamera filmt Pandababy (Bild: APA)
Das Baby befindet sich nach wie vor in der Wurfbox und kann daher noch nicht gemessen und gewogen werden. Die Entwicklung sei völlig normal, das Gewicht von Pandajungen verzehnfache sich im ersten Monat, so Dungl.
Mutter Yang Yang fühlt sich wohl in der Mutterrolle - und wird vom Vater kaum vermisst.
Vater an "sturmfreie Bude" gewöhnt
"Es ist schon sehr kräftig und stemmt sich vom Bauch der Mutter ab", erzählte die Pflegerin. Einen gemeinsamen Ausflug aus der Wurfbox gab es bisher nur einmal. Die Pandabärin Yang Yang verlässt jetzt alleine für maximal eine Stunde das Gehege.

Das Junge bleibt im Inneren und verhält sich ruhig, während die Mutter draußen Bambus knabbert. "Sobald es zu quieken beginnt, geht sie zurück", so die Tierpflegerin.

Yang Yang scheint sich in der Mutterrolle pudelwohl zu fühlen und frisst bereits wieder regelmäßig. Auch Papa Long Hui hat sich bereits an die neue Situation gewöhnt. "Er geht seinem normalen Tagesablauf nach: viel fressen und schlafen", so Dungl. Der Pandabär suche kaum noch nach Yang Yang und blicke nur ab und zu im Vorbeigehen auf die Wurfbox.
Behütet in Wurfbox
Besucher müssen allerdings noch geduldig sein: Für sie zeigt sich der Pandanachwuchs erst in etwa drei Monaten. Derzeit wird das Tierbaby in der Wurfbox rund um die Uhr mit Monitoren überwacht.
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