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Wirtschaft |
23.10.2007 |
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Tourismus-Uni auf Kahlenberg eröffnet
Auf dem Kahlenberg ist am Dienstag die Tourismus-Universität "Modul" eröffnet worden. Sechs Millionen Euro hat die Wirtschaftskammer investiert, eine Million die Stadt Wien.
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Die Zukunft des Kahlenbergs war lange unklar gewesen. |
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Geballte Prominenz zur Eröffnung
Nach Jahren der Diskussion über die Zukunft der Bauten auf dem Kahlenberg ist der offizielle Schlussstein am Areal gesetzt worden: Die private Modul University Vienna, die Tourismusuniversität der Wiener Wirtschaftskammer, wurde feierlich eröffnet.
Zu der Feierstunde auf 484 Metern Seehöhe war geballte Prominenz erschienen, darunter Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und seine Wiener Kollegin Brigitte Jank, Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP).
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Bis zu 28.000 Euro pro Studiengang
Bereits seit Anfang Oktober lernen 86 Studierende aus 23 Nationen am Kahlenberg für Bachelor- und Mastertitel. Nach dem Vollausbau in vier Jahren sollen es 500 sein. Sie müssen je nach Studiengang insgesamt bis zu 28.000 Euro bezahlen.
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 Derzeit gibt es vier Studiengänge - es sollen aber mehr werden. |
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Unterricht auf Englisch
Angeboten werden unter anderem ein 18-monatiger MBA-Lehrgang im Bereich Tourismus-Management, wobei die Wirtschaftsuniversität als Kooperationspartner fungiert. Dazu kommt ein MBA-Lehrgang für "Public Governance and Management", also für die öffentliche Verwaltung, und ein sechssemestriges Bachelor-Studium für "Business Administration in Tourism and Hospitality Management".
Bis zum Endausbau soll es mehr als die bisher vier Studiengänge geben.
Für die derzeit 86 Studenten steht vor allem Städtetourismus auf dem Lehrplan. Pro Jahr werden maximal 150 Studierende an der Uni am Kahlenberg aufgenommen. Unterrichtssprache ist ausschließlich Englisch.
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Sechs Millionen von Wirtschaftskammer
Insgesamt hat die Wirtschaftskammer sechs Millionen Euro in ihr 3.500 Quadratmeter großes Zentrum mit zwölf Lehrsälen investiert. Bauherr Leopold Wieninger investierte nach eigenen Angaben zehn Millionen Euro in den Neubau.
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Soll bald zu führenden Privatunis zählen
In zehn Jahren soll Wiens höchstgelegene Universität zu den führenden europäischen Privatuniversitäten gehören. "Das Kahlenberg-Forum soll zu einem Alpbach des Tourismus werden", gab Jank als Richtung vor.
Leitl gab allerdings zu bedenken, dass das Modul eigentlich seinen Namen nicht mehr verdiene, da "Modul" ja nur einen Teil bedeute: "Ihr seid vom Teil zum Ganzen gekommen."
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Monatelange Konflikte im Vorfeld
Zuvor hatte es über Monate hinweg einen Konflikt zwischen Denkmalamt und Investor gegeben. Während die Denkmalschützer auf dem Erhalt des Restaurants des Architekten Erich Boltenstern aus den 1930er Jahren bestanden, wollte Wieninger dieses abreißen lassen. Letztlich einigte man sich Ende 2004 darauf, die historische Substanz zu sanieren und in den Neubau zu integrieren.
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Luxus-Hotel in der Nähe
Bereits im heurigen Juni war das ebenfalls von Wieninger errichtete benachbarte Appartementhotel eröffnet worden. Betrieben wird diese Anlage vom Verkehrsbüro unter dem Titel "Austria Trend Hotel Kahlenberg". Zwischen den beiden Gebäudekomplexen und der St. Josefskirche findet sich weiters die berühmte, 890 Quadratmeter große Aussichtsterrasse.
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wien.ORF.at; 11.7.07
Die "Modul University Vienna" am Kahlenberg, Wiens sechste Privatuniversität, wird im Herbst eröffnet. Die Tourismus-Hochschule bietet pro Studienjahr 150 Studenten Platz, 90 haben sich bisher für das erste Semester angemeldet.
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