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verkehr |
23.10.2007 |
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Kontrolleure dürfen Schwarzfahrer festhalten
Schluss mit lustig für Schwarzfahrer: Nach einem Beschluss des Obersten Gerichtshofs (OGH) dürfen Kontrolleure sie in den öffentlichen Verkehrsmitteln doch anhalten. Mitarbeiter der Wiener Linien sollen nun geschult werden.
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Bisher war Anhalten verboten. |
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"Angemessene Gewalt" erlaubt
Bisher haben sich Schwarzfahrer in Wien in Sicherheit gewogen. Standen sie einem Schwarzkappler gegenüber, blieb immer noch die Flucht - der Kontrolleur durfte sie nicht festhalten.
Dem bereitet das OGH-Urteil ein Ende. Laut OGH hat der Kontrolleur das private Selbsthilferecht, den Schwarzfahrer anzuhalten und die Polizei zu rufen. Er darf "angemessene Gewalt" anwenden, wie es heißt.
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160.000 Schwarzfahrer voriges Jahr
Bei den Wiener Linien will man, sobald das OGH-Urteil übermittelt wird, die Mitarbeiter entsprechend schulen. Im vergangenen Jahr wurden knapp 160.000 Schwarzfahrer in Wien erwischt.
Generell habe man positive Erfahrungen mit ihnen gemacht: Die allerwenigsten versuchen wegzulaufen, die meisten zeigen sich kooperativ. Wer beim Schwarzfahren erischt wird, zahlt bei den Wiener Linien 70 Euro Strafe.
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Vorfall in Linz
Der Entscheidung war ein Fall vorausgegangen, bei dem in Linz Kontrolleure von einem Schwarzfahrer tätlich angegriffen wurden. Der Vorfall landete beim Oberlandesgericht Linz und schließlich beim OGH.
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