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euro 2008 |
23.10.2007 |
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"Öffis" werden zu Komplett-Werbeflächen
Nur die Fenster werden noch frei sein: Zur Euro 2008 will die Gewista ermöglichen, die Wiener U-Bahnen komplett mit Werbung zu bekleben. Auch Fußböden werden zur Werbefläche.
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Gewista bietet die Maßnahmen in den Austragungsstädten der Euro 2008 an. |
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"EM-Packages" auf Schiene
Die Gewista verstärkt die Werbemöglichkeiten in und auf öffentlichen Verkehrsmitteln. So soll anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2008 erstmals das "Total Branding" von Wiener U-Bahnen möglich sein, also die Komplett-Werbebeklebung.
Entsprechende "EM-Packages" will das Außenwerbeunternehmen seinen Kunden in den den Austragungsstädten - also neben Wien auch Klagenfurt, Innsbruck und Salzburg - anbieten.
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Die Euro-U-Bahn (die Werbefläche kostet 15.000 Euro für vier Wochen) soll auf der Linie U2 unterwegs sein, die ab kommendem Jahr das Ernst-Happel-Stadion anfährt.
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Fußballrasen in der Bim
Beklebt mit rutschfester Spezialfolie könnte der Boden einer Straßenbahngarnitur dann etwa Fußballrasen-Optik erhalten. Buchen kann man auch "Pick-ups", das sind mit Werbebotschaften bedruckte Halteschlaufen in den Öffi-Garnituren.
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 Derzeit ist in der Station Stephansplatz die Werbung von Ikea nicht zu übersehen. |
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Kein Entrinnen: Ganze Station als Werbung
Ausweiten will die Gewista das Umfunktionieren ganzer U-Bahn-Stationen zu Werbeflächen für eine einzige Marke, im Agenturjargon "Station Branding" genannt. Erstmals wurde dies Ende 2006 in der Station Karlsplatz für Sony Ericsson angewandt, aktuell steht die Station Stephansplatz im Zeichen von Ikea.
Möglich ist das derzeit in zehn Stationen, zu Preisen zwischen 52.000 und 110.000 Euro für vier Wochen. Mit der U2-Verlängerung kommen fünf weitere Stationen dazu.
Laut Fred Kendlbacher, bei der Gewista für "Transport Media" zuständig, wird beim "Station Branding" die gesamte Station vom Bahnsteig über die Rolltreppen bis Ausgang mit Werbebotschaften versehen. "Ein Entrinnen, ein Vorbeischauen gibt es nicht bei dieser Werbeform", betonte er.
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Positive Resonanz
Kendlbacher verwies auf Umfragedaten, wonach 66 Prozent der Befragten "Station Branding" mit "Sehr gut" oder "Gut" bewertet hätten und 92 Prozent die Ausweitung auf andere Stationen befürworteten.
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Rücksicht auf Fahrgäste
"Die lange totgesagte Werbeform des Transport Advertising erlebt eine neue Blüte", so Gewista-Generaldirektor Karl Javurek. Michael Lichtenegger, Geschäftsführer bei den Wiener Linien, betonte die Rücksichtnahme auf die Wünsche der Fahrgäste: "Es muss immer mehrheitlich auf der positiv sympathischen Seite sein."
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wien.ORF.at; 17.10.07
Nach jahrelangen Streitigkeiten ziehen Gewista und die sogenannten Wildplakatierer ab sofort an einem Strang: Künftig gibt es für die Kulturszene eigene Werbeflächen. Ein gemeinsames Unternehmen macht es möglich.
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