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Gesundheit |
25.11.2007 |
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WGKK in Finanznöten: ÖVP übt Kritik
Angesichts der schweren Finanzprobleme der Wiener Gebietskrankenkasse übt ÖVP-Sozialsprecher Werner Amon scharfe Kritik an Obmann Franz Bittner: Man müsse "über personelle Konsequenzen nachdenken".
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WGKK-Obmann Bittner muss heftige Kritik einstecken. |
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Amon: "Gesundheitsversorgung gefährdet"
"Es ist Zeit, über die persönliche Haftung und über personelle Konsequenzen nachzudenken , wenn sich die Wiener GKK derart verschuldet und damit die Gesundheitsversorgung der Wiener Versicherten gefährdet", sagte Amon.
Es sei nicht denkbar, dass alle paar Jahre ein paar hundert Millionen Euro der WGKK aus dem Bundesbudget zur Verfügung gestellt werden.
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Der Bund könne nicht ständig einspringen, so Amon. |
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Sanierungskonzept gefordert
"Eine Sanierung mit Hilfe des Bundes ist nur möglich, wenn Herr Bittner ein Sanierungskonzept vorlegt, das auch verbindlich ist und das bei Nichterreichung der Ziele personelle Konsequenzen nach sich zieht", erklärte Amon. "Das ständige Abputzen am Bundesbudget muss ein Ende haben."
Die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge werde wie vereinbart kommen. "Es wird da keine Extrawürstel für die Wiener Gebietskrankenkasse geben", versicherte der ÖVP-Sozialsprecher.
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Defizit von 140 Millionen Euro erwartet
Laut jüngster Prognose wird bei der WGKK heuer ein Defizit in Höhe von 140,6 Millionen Euro erwartet. Im Vorjahr betrug das Minus in Wien 71,3 Millionen Euro.
Der Vorstandsvorsitzende im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Erich Laminger, hatte vor kurzem gemeint, die WGKK stehe "vor dem Erreichen der Grenze ihrer Zahlungsfähigkeit".
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SPÖ: Alte Bundesregierung ist schuld
Die SPÖ wehrt sich gegen die Vorwürfe. Es seien Maßnahmen der alten Bundesregierung für die prekäre Situation der Krankenkassen verantwortlich, das habe auch der Rechnungshof bestätigt, betonte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser. Gemeint ist laut SPÖ das Nichtbezahlen von Beiträgen für Arbeitslose oder auch ein nichterfolgter Steuerausgleich.
Es dürfe auf keinen Fall zu irgendwelchen Leistungseinschränkungen bei den Patienten kommen, so Oberhauser.
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wien.ORF.at; 22.11.07
Die Wiener Gebietskrankenkasse muss sparen. Jüngstes Beispiel: Patienten, die eine physikalische Therapie verordnet bekommen, erhalten die chefärztliche Bewilligung nur mehr für weniger und kürzere Einheiten.
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wien.ORF.at; 6.11.07
Laut Rechnungshof fehlen der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) 107 Millionen Euro. Deshalb soll jetzt bei den Arzttarifen der Sparstift angesetzt werden.
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