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wirtschaft |
23.12.2007 |
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Plus oder Minus beim Weihnachtsgeschäft?
Insgesamt rund eine Million Einkäufer haben sich am Samstag auf den Wiener Einkaufsstraßen gedrängelt. Bei den Auffassungen, ob das Weihnachtsgeschäft heuer besser verlief als im Vorjahr, scheiden sich allerdings die Geister.
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Laut Obmann der Sparte Handel war der Umsatz vergangene Woche stärker. |
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"Vor allem kostengünstige Geschenke"
Während die Wiener Wirtschaftskammerspitze überzeugt ist, diesen Samstag sei der Großteil des Umsatzes gemacht worden, sieht das Fritz Aichinger, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer anders.
Nicht am Samstag, sondern vor einer Woche, am dritten langen Einkaufsamstag sei der Umsatz am stärksten gewesen, so Aichinger.
Am Samstag seien vorwiegend kleinere Geschenke gekauft worden, zieht er Bilanz: "Wir haben uns ein sehr hohes Ziel gesteckt - und es nicht ganz erreicht. Die Frequenz am Samstag war nicht ganz so stark wie wir gehofft hatten. Jene Bereiche, die im Vorteil waren, waren vor allem die, wo kostengünstige Geschenke gekauft wurden, etwa im Buch- und Parfümeriehandel."
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Plus oder Minus?
Aichinger ist sicher, dass vor der Endbilanz des Weihnachtsgeschäfts ein Minus im Vergleich zum Vorjahr steht. Ganz anders sieht das Wiens Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank. Sie zeigt sich optimistisch, dass das Ergebnis ein Plus aufweisen wird.
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Spätentschlossene standen an den Kassen. |
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Vormittags die Filialen gestürmt
"Die Einkaufsstraßen sind voll", sagte am Samstag Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank. Vor allem die "Late Shopper", also spät entschlossene Geschenkekäufer, hätten bereits am Vormittag die Filialen gestürmt und für ein gutes Geschäft gesorgt. Demnach sei am Samstag sicherlich ein Großteil des Weihnachtsumsatzes gemacht worden, hieß es seitens der Kammer.
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Bücher, Spiele und Sport als Renner
Wie an den drei vergangenen Einkaufssamstagen hätten immer mehr Wiener in den Rand- und weniger zentralen Lagen eingekauft. So meldeten vor allem Händler abseits des innerstädtischen Bereichs positive Ergebnisse. Laut Kammer profitierten vor allem Geschäftsstraßen am Floridsdorfer Spitz, in der Prager Straße (beide 21. Bezirk) sowie in der Währinger Straße (9. Bezirk).
Zu den Gewinnern des Samstags zählten demnach Bücher, Spielwaren und Sportartikel. Auch der Umsatz von Juwelieren und Parfümerien ziehe - je näher Weihnachten rückt - merklich an, hieß es.
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wien.ORF.at; 22.12.07
Nahezu jeder zweite Österreicher ist potenziell kaufsüchtig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Arbeiterkammer (AK). Besonders betroffen sind junge Frauen. Auch das Internet trägt zur Kaufsucht bei.
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