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Politik |
26.12.2007 |
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Gusenbauer: Keine Finanzspritze für WGKK
Rund eine halbe Milliarde Euro Schulden hat die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK). Nun hat Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) eine Finanzspritze des Bundes ausgeschlossen.
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Die Strukturen der Krankenkassen müssen überprüft werden. |
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Reformen statt Kosmetik
"Zu glauben, die Krankenkassen kommen zur Bundesregierung und die Bundesregierung drückt ihnen einen Scheck in die Hand und damit ist das Problem gelöst, so wird es nicht gehen", sagte Gusenbauer im Interview mit der Austria Presse Agentur.
Die Zeit der "kosmetischen Maßnahmen" sei vorbei. Vielmehr fordert Gusenbauer von den Krankenkassen strukturelle Reformen. Strukturen und die Steuerungsinstrumente seien zu überprüfen. Unter anderem solle ein Deckel bei der gesamten Entwicklung der Medikamentenkosten eingezogen werden.
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Ende Jänner Zeitplan für Reformen fertig. |
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Versorgung muss gesichert bleiben
Laut Gusenbauer soll Ende Jänner ein Zeitplan für notwendige Reformen stehen. Die Finanzierung des Gesundheitssystems sei kein Thema, das als Dauerbrenner geeignet sei. Gusenbauer versicherte, dass die Regierung alles unternehmen werde, dass die Gesundheitsversorgung in Österreich gesichert bleibe.
WGKK-Obmann Franz Bittner hatte in einem Zeitungsartikel erklärt, die Kasse sei pleite. Die Schulden betragen demnach insgesamt rund eine halbe Milliarde Euro, rund 140 Millionen Euro davon stammen allein aus dem Jahr 2007.
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wien.ORF.at
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