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MI | 11.04.2012
Biologe Harald Bruckner belauscht die Pandas (Bild: Tiergarten Schönbrunn)
Tiergarten
Großer Lauschangriff auf kleinen Panda
Wissenschafter der Uni Wien wollen im Tiergarten Schönbrunn die Kommunikation von jungen Pandas erforschen. Fu Long wird daher seit seinen ersten Lebenstagen belauscht.
Welche Laute sind besonders wichtig?
Kommunikation Mutter-Kind
"Akustische Kommunikation beim Großen Panda" heißt das Forschungsprojekt, mit dem sich Wissenschafter der Universität Wien drei Jahre beschäftigen. Das in Schönbrunn geborene Pandajunge Fu Long wird dafür seit seinem ersten Lebenstag belauscht.

In erster Linie geht es darum, die Kommunikation zwischen Mutter und Kind zu entschlüsseln. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Fragen "Wie nehmen die beiden über Laute miteinander Kontakt auf?" und "Welche Laute sind besonders wichtig?".
"Pandasprache" mit elf Lauten
Bei erwachsenen Pandas ist bekannt, dass sie zumindest über elf verschiedene Laute miteinander kommunizieren. Hingegen ist über die Kommunikation von Jungtieren fast nichts bekannt.
Jeder einzelne Laut wird dokumentiert und analysiert.
Mehrere Projekte zur "Tiersprache"
Die Mikrofone im Pandagehege in Schönbrunn sind 24 Stunden am Tag eingeschaltet. Biologiestudent Harald Bruckner dokumentiert jeden einzelnen Laut Fu Longs, stimmt ihn mit den Videoaufnahmen ab und analysiert danach das Verhalten des Pandas.

Die Studie über Pandalaute ist nur eines von mehreren Projekten, mit denen die "Bioakustische Arbeitsgruppe" (Mammal Communication Lab) der Universität Wien gemeinsam mit dem Tiergarten Schönbrunn "Tiersprache" erforschen möchte.
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