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SO | 12.02.2012
Polizei vor Oper (Bild: APA/Georg Hochmuth)
Opernball
Keine nennenswerten Proteste
Ruhig ist der Opernballabend für die Polizei verlaufen. Etwa 700 Beamte waren vor der Staatsoper im Einsatz, von nennenswerten Demonstrationen konnte aber keine Rede sein.
Polizei war beim Opernball im Großeinsatz.
Probe für die Euro 2008
Die klassische Opernball-Demo dürfte Geschichte sein. Auch heuer gab es lediglich kleinere Gruppierungen - Kundgebungen von Vertretern der Grün-Alternativen Jugend sowie ein paar Tierrechtsaktivisten -, die sich vor der Oper versammelten.

Die Polizei wollte aber auf jeden Fall im Jahr der Fußball-Europameisterschaft nichts dem Zufall überlassen. 700 Polizisten - 200 mehr als im vergangenen Jahr - standen bereit, um mögliche Störungen durch autonome Gruppen zu verhindern.
U-Bahn-Aufgänge gesperrt
Ab dem frühen Abend war der Bereich um die Oper abgesperrt, zahlreiche öffentliche Verkehrsmittel wurden kurzgeführt. Die Oper war mit Sperrgittern abgeriegelt, nur Ballbesucher und Anrainer durften in die Sperrzone gehen.

Auch die U-Bahn-Aufgänge bei der Oper waren nicht zugänglich, die Straßenbahnlinien 1, 2 und J wurden kurzgeführt.
Platter mit Polizisten (Bild: APA) Platter besuchte Polizisten
Innenminister Günther Platter (ÖVP) besuchte vor dem Ball die zum Schutz der Ballbesucher eingesetzten Polizisten. Er gab zu, dass bei Ausschreitungen am vergangenen Freitag rund um den Ball des Wiener Korporationsringes "eine Situation entstanden ist, mit der man nicht gerechnet hat".

Nicht zuletzt deshalb habe man Überlegungen, den Polizeieinsatz beim Opernball gegenüber früheren Jahren etwas zurückzuschrauben wieder hintangestellt. Man habe auf die Vorkommnisse reagiert.
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