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chronik |
31.01.2008 |
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Gewista will Lösung für Schönbrunn finden
Verärgert hat man bei der Gewista auf die Art der Kritik aus Schönbrunn an den neuen Werbeplakaten reagiert. Allerdings sei man an einem "beiderseitigem Arrangement" interessiert, hieß es.
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Man verstehe das Problem, heißt es bei der Gewista. |
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"Unhöfliche Vorgangsweise"
Schönbrunn-Geschäftsführers Franz Sattlecker war mit seinen Kritikpunkten am Dienstag an die Öffentlichkeit gegangen und hatte die Entfernung der rund 30 kürzlich auf Masten montierten Halbschalen entlang der Schlossfassade gefordert.
Gewista-Generaldirektor Karl Javurek bezeichnete das als "unhöfliche und ungewöhnliche Vorgangsweise". Schließlich befinde man sich mitten im Prozess der Lösungsfindung.
Der Gewista-Chef betonte, dass er einen Beschwerdebrief Sattleckers kurz nach Eingang beantwortet habe. "Selbstverständlich verstehen wir Ihre Argumentation und Ihren Wunsch nach einer sauberen Optik im öffentlichen Raum vor dem UNESCO-Weltkulturerbe", heißt es in dem Gewista-Schreiben.
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"Arrangement" angestrebt
Er habe dem Schönbrunn-Chef in seinem Antwortschreiben ein "beiderseitiges Arrangement" in Aussicht gestellt, betonte Javurek.
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Entfernung ist denkbar - die Gewista kümmert sich allerdings nicht darum. |
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Freibrief für Wildplakatierer?
Inzwischen sei vereinbart worden, dass am Montag eine Vor-Ort-Begehung mit Vertretern beider Seiten stattfinden soll. Laut Javurek ist es vorstellbar, unter Umständen die Halbschalen im unmittelbaren Haupt- und Eingangsbereich wieder zu entfernen.
Allerdings würden in diesem Fall wiederum die Wildplakatierer "fröhliche Urständ feiern" werden, was noch viel weniger einem Weltkulturerbe - und als solches gilt Schönbrunn - angemessen sei.
Deshalb müsse auch geklärt werden, wer für die Pflege der Strom- und Lichtmasten nach einer eventuellen Demontage der Werbeflächen zuständig ist. Die Gewista könne die Säuberung nicht organisieren, hieß es.
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wien.ORF.at; 29.1.08
Als "grausliche Alu-Dinger" bezeichnet der Direktor der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft, Franz Sattlecker, die neuen Werbeflächen der Gewista vor dem Schlossareal. Er fordert eine baldige Demontage.
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