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Stadion |
07.02.2008 |
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Verkehrsinfarkt verärgerte Matchbesucher
Zumindest in Bezug auf den Verkehr war der Testlauf beim Match gegen Deutschland alles andere als zufriedenstellend. Erneut kam es zum Verkehrsinfarkt, die öffentlichen Verkehrsmittel waren überfordert.
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 Die Fans stellten am Mittwoch kein Problem dar, der Verkehr kam allerdings zum Erliegen. |
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Keine einfache An- und Abreise
Verkehrstechnisch hatten es die Matchbesucher weder bei den öffentlichen Verkehrsmitteln noch mit den eignen Autos leicht. Ein Stau nach einem Unfall auf der Tangente sorgte bei der Hinfahrt zum Spiel für Chaos besonders am Praterstern.
Autos mussten rund ums Stadion etwa eine Stunde nach dem Match Verzögerungen und Blockabfertigungen in Kauf nehmen, so die Polizei. Schuld daran sei der große Abstrom von Fußgängern gewesen, der den Straßenverkehr massiv behindert habe.
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Erneut zu Fuß durch den Prater
Überfordert hat der Besucherandrang aber auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Da die Besucher zeitverzögert und geballt in Richtung Stadion strömten, mussten die "Öffis" schließlich auf Blockabfertigung zurückgreifen, um des Andrangs Herr zu werden.
Tausende Besucher mit Bussen und Straßenbahnen abzutransportieren erwies sich als nahezu unmöglich - besonders, da die Straßen und Geleise natürlich auch dort mit Fans "verstopft" waren. Nur eine Handvoll Fahrzeuge, die in wenigen Minuten bis zum Bersten vollgestopft waren, stand unmittelbar nach Spielende für die Fans bereit.
Viele Besucher traten den Heimweg daher zu Fuß quer durch den Prater an.
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U-Bahnen im Minutentakt
Annehmbare Abreisebedingungen gab es nur im U-Bahn-Bereich. Zwar strömten auch am Praterstern Menschenmassen auf die Bahnsteige. Aus den negativen Erfahrungen bisheriger Spiele hatte man aber offenbar gelernt: Die Züge wurden im Minutentakt abgefertigt, Betreuer der Wiener Linien sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
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Friedliche Fans
Ganz anders die Bilanz der Polizei: 48.500 Besucher im Stadion, 600 Beamte im Einsatz, dennoch gab es kaum Probleme zwischen den Fangruppen. Andreas Wolf von der Wiener Polizei sprach von einem "friedlichen Abend". Es gab lediglich fünf Anzeigen wegen Raufhandels und zwei wegen Körperverletzung.
Problematisch war allerdings auch in Bezug auf die Sicherheit die Verkehrssituation rund um das Stadion nach dem Spiel. Wäre es tatsächlich zu gröberen Auseinandersetzungen unter Fans
gekommen, wäre es für Spezialkräfte wie die WEGA ausgesprochen schwierig gewesen, rasch am Ort des Geschehens zu sein.
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Ruhiger Abend für Rettungskräfte
Durch und durch positiv fiel im Gegensatz zur Verkehrssituation das Urteil des Roten Kreuzes über die Einsätze bei der "EM-Generalprobe" aus: Insgesamt habe es nur zehn leichte
Interventionen gegeben - ein sehr ruhiger Abend, teilte Andreas Zenker, Sprecher des Euro-Sanitätsteams, mit.
Mehr als Pflaster oder Kopfwehpulver hätten die Besucher gar nicht benötigt, alles sei
super gelaufen. Insgesamt hatten die Rettungskräfte 91 Mann und zwölf Wagen für Notfälle bereitgestellt.
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sport.ORF.at; 7.2.08
Der erste Auftritt des ÖFB-Teams im Euro-Jahr 2008 ist für die Elf von Josef Hickersberger schiefgelaufen. Einer starken Leistung in den ersten 45 Minuten folgte eine "Lehrstunde" durch Deutschland in der zweiten Halbzeit.
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