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Gesellschaft |
08.02.2008 |
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Verein Ehe ohne Grenzen zieht Bilanz
Der Wiener Verein Ehe ohne Grenzen begeht sein Zweijahresjubiläum und zieht dabei Bilanz: Der Zustrom an hilfesuchenden binationalen Paaren sei ungebrochen, erklärte eine Sprecherin.
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Der Verein berät Paare mit unterschiedlicher Nationalität. |
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"Erfolgsstory" trotz unveränderter Situation
Über 900 Paare haben laut Vereinssprecherin Angela Magenheimer im Jahr 2007 den Kontakt mit Ehe ohne Grenzen gesucht. Die Arbeit des Vereins ist für sie daher trotz der unveränderten rechtlichen Situation eine "Erfolgsstory".
Ebenso unverändert wie die rechtliche Situation sind die teils unüberwindbaren Hürden zur Erlangung eines legalen Aufenthaltstitels, beklagte sie.
Hauptkritikpunkt der Organisation ist, dass Drittstaatsangehörige in ihr Heimatland fahren müssen, um von dort den Aufenthaltstitel zu beantragen. Die Möglichkeit, sich vertreten zu lassen, bestehe dabei nicht, bemängeln die Ehe-ohne-Grenzen-Vertreter. Betroffene seien daher oft gezwungen, auf unbestimmte Zeit fernab von der Familie auf den Ausgang des Verfahrens zu warten.
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Kritik auch an Mindesteinkommensgrenze
Auch die zur Erlangung des Aufenthaltsrechts auferlegte Mindesteinkommensgrenze von 1.120 Euro, die der österreichische Partner überwiegend allein aufbringen müsse, stelle für viele ein großes Problem dar, meinte Magenheimer. Als Alternative forderte sie, die Limits auf Basis der Sozialhilferichtsätze anzusetzen.
Die Organisation wurde als Reaktion auf die Anfang 2006 in Kraft getretenen verschärften Fremdengesetze von betroffenen binationalen Paaren ins Leben gerufen.
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wien.ORF.at; 22.1.08
Wiens Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) hat nach der Präsentation des Integrationsberichts auf jene Punkte daraus hingewiesen, die in Wien zumindest teilweise schon umgesetzt werden.
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