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MI | 11.04.2012
Rohbau. (Bild: ORF)
Immobilien
Wiener Speckgürtel wandert nach Norden
Hohe Preise und stagnierende Angebote im Süden von Wien erwartet eine Immobilienstudie. Der Speckgürtel dürfte sich demnach in den Norden der Stadt verlagern, wo sich Klosterneuburg zum teuren Pflaster entwickelt.
Zuzug im Süden stagniert
Den Traum vom Wohnen im Grünen werden sich viele Wiener in Zukunft vermehrt nördlich der Stadt erfüllen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Raiffeisen Immobilienvermittlung über die Entwicklung des Speckgürtels rund um Wien.

Der Zuzug in die südlich von Wien gelegenen Bezirke Baden und Mödling soll demnach stagnieren. Wegen der starken Nachfrage sei der Peis entsprechend hoch, das Angebot an passenden Objekten aber gering.
In Klosterneuburg ist es am teuersten.
Bis zu 2.500 Euro pro Quadratmeter
Verglichen wurden Quadratmeterpreise von Einfamilienhäusern und unbebauten Grundstücken in niederösterreichischen Gemeinden. Wer sich nördlich der Stadt ansiedeln will, muss in Klosterneuburg mit einem Quadratmeterpreis von derzeit bis zu 2.500 Euro bei einem Einfamilienhaus rechnen.

Im Vergleich dazu lässt es sich in Gmünd im Waldviertel um einiges billiger leben: Dort muss man mit 450 bis 550 Euro pro Quadratmeter rechnen.
Wertsteigerung bis zu 40 Prozent erwartet
In der Studie wurde auch versucht, die langfristige Wertentwicklung einzuschätzen. Demnach wird der Wert der Liegenschaften in den nächsten 20 Jahren zwischen zehn und 40 Prozent steigen, 30 bis 40 Prozent sollen es in Wien-nahen Gemeinden wie Klosterneuburg und Korneuburg sowie Tulln sein.

Auch an der Westautobahn gelegene und leicht erreichbare Orte wie Neulengbach und Laaben könnten größere Wertsteigerungen erwarten.
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