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Chronik |
01.03.2008 |
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Aufklärung über Rechte von Prostituierten
Zur Euro 2008 werden Tausende Gäste erwartet. Ein Geschäft verspricht sich davon auch die Prostitution. Beratungsstellen machen seit Samstag auf Arbeitsbedingungen und Rechte speziell von Migrantinnen aufmerksam.
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Bis zu 80 Prozent sind Migrantinnen
Rund 1.200 registrierte Prostituierte verdienen in Wien mit Sex ihr Geld, bis zu 80 Prozent sind Migrantinnen. Sie haben viele Pflichten, aber kaum Rechte, sagte Renate Blum von der Migrantinnen-Beratungsstelle LEFÖ. Und sie leiden unter der Doppelmoral: "Alle wissen, Sexarbeit gibt es. Es gibt diese große Nachfrage, aber diejenigen, die diese Prostitution ausüben, sollen möglichst unsichtbar sein."
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Über Arbeitsbedingungen informieren
Durch die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft erwarten viele Frauen ein gutes Geschäft. Mit mehr Schlepperei wird aufgrund der Erfahrungen bei der WM in Deutschland nicht gerechnet.
LEFÖ will aber bereits im Vorfeld informieren, auch die Prostituierten selbst. "Damit sie sich auch schon informieren können, wo sie arbeiten können und was die Arbeitsbedingungen sind", so Blum.
Weiters sind Streetwork, Folder, Plakate und Aktionen geplant, um eine Sensibilisierung im Bereich der Sexarbeit zu erreichen.
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