Riesenrad dreht sich nicht mehr um Euro Eine der größten Werbeaktionen der Stadt für die Euro 2008 droht zu einem Reinfall zu werden. Das Riesentransparent für das Riesenrad fiel dem Sturm "Emma" zum Opfer und wird möglicherweise nicht mehr aufgehängt.
Logo prangte nur wenige Tage im Prater. Neuerliche Montage ist laut Wien Marketing zu teuer.
Montagekosten: Bis zu 60.000 Euro Das überdimensionale Fußball-Transparent könnte noch zum Eigentor der Euro-Werbung werden. Mit großem Pomp war das im Euro-Design geschmückte Riesenrad genau 100 Tage vor dem Beginn des Großereignisses präsentiert worden.
Zwei Tage später kam Sturm "Emma" - das Riesentransparent musste abmontiert werden. Jetzt fehlt das Geld, um den Eye-Catcher wieder am Riesenrad anzubringen. Die Montage ist laut Projektleiter Michael Draxler extrem aufwendig und würde noch einmal bis zu 60.000 Euro kosten, bestätigte er einen Bericht der "Wiener Zeitung" vom Dienstag.
Riesenrad-Branding vor dem Sturm
Bilder gingen um die Welt: Mission erfüllt? Draxler prüft nun, ob er in seinem millionenschweren Werbebudget durch Umschichtungen das nötige Geld freibekommt: "Die eine Seite ist die Frage der Finanzierung. Die andere Frage, das muss man ganz ehrlich sagen, ist die Frage der Sinnhaftigkeit."
Eine Aufgabe hat das Wiener Wahrzeichen im Euro-Mantel nämlich laut Draxler bereits erfüllt - die Bilder davon sind 100 Tage vor dem Anpfiff der Fußball-EM um die Welt gegangen. Auf die zweite Funktion als Euro-Dekoration würde man notgedrungen verzichten.
wien.ORF.at; 3.3.08 Die Aufräumarbeiten nach dem Sturm "Emma" am Wiener Südbahnhof gehen voran. Blockierte Züge wurden entfernt, Oberleitungen geflickt. Pendler konnten ohne Chaos auf den Bahnhof Meidling ausweichen.
wien.ORF.at; 17.3.08 Immerhin 55 Prozent der Wiener freuen sich auf die Fußball-Europameisterschaft im Juni. Kritisch äußerten sich bei einer Umfrage Euro 2008: Mit wien.ORF.at am Ballnur 14 Prozent.