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MI | 11.04.2012
U-Bahn als Werbung in Pink (Bild: APA/Georg Hochmuth)
verkehr
U-Bahn als rollende Werbetafel in Pink
Wien hat jetzt eine pinkfarbene U-Bahn: Die Gewista gestaltet komplette Züge zu Werbungen um, die dann über die Gleise rasen. Die erste ging am Dienstag auf Schiene, eine U-Bahn im Euro-Look soll folgen.
Wiener Linien mit 16 Zügen als rollende
Werbetafeln.
Magenta auf der Linie U3
Die Wiener Linien haben am Dienstag in Kooperation mit der Gewista das neue Konzept eines kompletten U-Bahn-Zuges im Werbelook präsentiert. Erster Kunde ist T-Mobile: Eine Garnitur wurde in ihre offiziell Magenta genannte Unternehmensfarbe gehüllt. In den kommenden Wochen soll dann eine Euro-2008-U-Bahn anlässlich der Fußball-EM gezeigt werden.

Die pinkfarbene U-Bahn wird auf der Linie U3 eingesetzt. Neben der knalligen Farbe gibt es auf der Garnitur schwarz-weiße Piktogramme von Personen, die auf verschiedene Arten miteinander kommunizieren.
16 Züge als "Total-Werbung"
Insgesamt werden letztlich 16 U-Bahn-Züge der Linien U1, U2, U3 und U4 im neuen Werbegewand für Unternehmen und Produkte durch die Stadt sausen.
Gewista verlangt 15.000 Euro pro Monat
Bereits jetzt sei von EM-affinen Unternehmen eine starke Nachfrage für die Monate Mai und Juni nach der Werbebahn zu verzeichnen, hieß es am Dienstag.

Für die Wiener Linien sei die Maßnahme "ein weiteres Advertising-Experiment" nach der Ausgestaltung einzelner Bahnsteige mit Werbemotiven, unterstrich Geschäftsführer Walter Andrle. Der Gesamtumsatz mit dem "Transport Advertising" entspreche im Jahr etwa dem Wert eines neuen U-Bahn-Zuges.

Auch Gewista-Generaldirektor Karl Javurek hob die Bedeutung der U-Bahn als "Werbekontaktträger" hervor, zumal diese von täglich mehr als einer Million Menschen benutzt werde. Die Werbe-U-Bahn wird von der Gewista zu Mediakosten von 15.000 Euro monatlich angeboten.
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