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Kommunales |
21.03.2008 |
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Einzellösungen für Kulturplakate?
Weiter umstritten bleiben die neuen Plakatflächen in Wien. Kleine Kulturinitiativen können oder wollen sich die Tarife für legales Plakatieren nicht leisten. Für die Gewista sind nun auch individuelle Lösungen möglich.
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"Individuelle Lösungen möglich"
Kulturinitiativen sollen sich an die eigens geschaffene private Firma Kultur:Plakat, eine Tochter der Gewista, wenden. Über sie darf in der ganzen Stadt auf 5.000 so genannten Halbschalen geworben werden.
Geschäftsführer Karl Javurek spricht gegenüber Radio Wien von der Möglichkeit individueller Lösungen: "Wir haben auch unsere Netze aufgeschnürt, sodass sich eine Initiative, beispielsweise im 20. Bezirk ein Kellertheater, das nur das räumliche Umfeld in der Brigittenau ansprechen möchte, auch die Möglichkeit hat, nur in diesem Gebiet präsent zu sein."
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Plakatieren nur auf Halbschalen möglich
Die neuen Plakatflächen auf Wiens Lichtmasten bleiben auch drei Monate nach ihrer Einführung umstritten. Vor allem die Tatsache, dass nur auf ihnen und nur über eine Firma legal geworben werden darf, missfällt.
Andere Flächen sind weiterhin tabu. Dort aufgeklebte Plakate werden - so wie etwa am Naschmarkt- von der Stadt Wien ständig entfernt und mit "Plakatieren verboten"-Plakaten überklebt.
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Wildplakatierer klebten um einen Euro pro Plakat, allerdings ohne Garantie, wie lange das Plakat hängen blieb. |
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Drei statt bisher ein Euro
Kleine Kulturvereine sollen sich bei der Gewista melden, man werde sich um alle bemühen, so Javurek. Ein Plakat kostet drei Euro für eine Woche.
Viele kleinere Kulturinitiativen können oder wollen sich das allerdings nicht leisten, haben sie doch bislang bei Wildplakatierern einen Euro pro Plakat gezahlt.
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Auch Kritik der Wirtschaftskammer
Neben den Kulturinitiativen hat auch die Wirtschaftskammer Wien das de facto Monopol der ehemals gemeindeeigenen und dann verkauften Gewista kritisiert.
So setzte sich die Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank, in einem Brief an Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) für eine Lösung ein. 600 Euro für eine einwöchige Plakatkampagne könnten sich kleine Kulturbetriebe nicht leisten. Sie gehörten aber genauso zur Stadt und sollten auch im öffentlichen Raum werben dürfen.
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wien.ORF.at; 23.1.08
Das Wiener Kontrollamt kritisiert das angebliche Naheverhältnis der Plakatfirma Gewista zur Stadt Wien. Das Werbeunternehmen habe fast eine Monopol-Stellung und werde gegenüber anderen Firmen bevorzugt, hieß es.
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wien.ORF.at; 4.2.08
Die rund 30 neuen Plakatflächen vor Schloss Schönbrunn werden wieder entfernt. Nach einer Begehung am Montag einigten sich Gewista und SKB auf Demontage und Maßnahmen gegen "wilde" Plakate.
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